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Berlin

SoVD unterstützt Initiative "Daheim statt Heim"

SoVD-Vizepräsidentin Marianne Saarholz erklärt:

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) unterstützt die Bundesinitiative "Daheim statt Heim", die von der Bundestagsabgeordneten Silvia Schmidt, MdB ins Leben gerufen worden ist.

 

Der SoVD hat den Aufruf der Initiative "Daheim statt Heim" unterzeichnet. Darin setzt sich die Initiative dafür ein, dass behinderte und pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung oder in alternativen Wohnformen leben können. Der SoVD unterstützt das Ziel, die häusliche Pflege zu stärken und behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Das Wunsch- und Wahlrecht behinderter und pflegebedürftiger Menschen, das im SGB IX verankert ist, muss auch eingelöst werden.

 

Behinderte und pflegebedürftige Menschen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir einen flächendeckenden Aus- und Aufbau bedarfsdeckender vernetzter Unterstützungsangebote für ältere und behinderte Menschen. Der SoVD fordert daher eine Trendwende in der Pflegepolitik. Der Ausbau alternativer Wohn- und Betreuungsformen muss mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Erforderlich ist außerdem ein bedarfsgerechter Ausbau wohnortnaher ergänzender Unterstützungsangebote wie z. B. tagesstrukturierende Maßnahmen, haushaltsnahe Dienstleistungen und Krisenintervention.

 

Wir brauchen zudem eine stärkere Integration behinderter und pflegebedürftiger Menschen in Gemeinden und Stadtteilen. Behinderte und pflegebedürftige Menschen gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Ihre gesellschaftliche Teilhabe muss sichergestellt werden.

 

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden




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