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Berlin

SoVD: Mit Mindestlohn und Mindestsicherung gegen Altersarmut

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

Die OECD-Studie zur Entwicklung der Altersrenten belegt, dass Deutschland bei den Renten für Geringverdiener unter den 30 OECD-Staaten auf dem letzten Platz liegt. Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf für die Große Koalition.

Es darf nicht sein, dass Menschen, die jahrzehntelang für wenig Geld hart gearbeitet haben, im Alter mit einer sehr geringen Rente dastehen.

Der SoVD fordert daher eine Mindestsicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Für Geringverdiener, die ganz überwiegend Vollzeit gearbeitet haben und jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt haben, soll eine Mindestsicherung eingeführt werden. Die Mindestsicherung muss sicherstellen, dass langjährig Versicherte mit unterdurchschnittlichem Verdienst im Alter eine Rente erhalten, die über der Armutsgrenze liegt.

Die niedrigen Renten von Geringverdienern, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, zeigen auch, dass wir dringend Mindestlöhne brauchen.

Niedrig- und Armutslöhne stellen im Zusammenwirken mit dem sinkenden Rentenniveau ein ganz besonderes Risiko für Altersarmut dar. Aus Hungerlöhnen dürfen keine Hungerrenten werden. Der SoVD warnt vor der Gefahr einer wieder ansteigenden Altersarmut. Deshalb fordert der SoVD die Einführung eines Mindestlohns. Der Mindestlohn ist ein zentraler Baustein für eine Gesamtstrategie gegen Altersarmut.

V.i.s.d.P.: Dorothee Winden

 

 

 




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