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Berlin

SoVD fordert: Riester-Faktor dauerhaft aussetzen

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

 

Die außerplanmäßige Rentenerhöhung von 1,1 Prozent ist ein erster Schritt, reicht aber nicht aus. Die bloße Verschiebung des Riester-Faktors um zwei Jahre reicht nicht, um eine angemessene Teilhabe der Rentnerinnen und Rentner am Wirtschaftsaufschwung sicherzustellen. Denn die Rentenerhöhung von 1,1 Prozent bleibt weiterhin deutlich hinter der Teuerungsrate zurück. Die massiven Kaufkraftverluste der Rentner müssen endlich gestoppt werden.

 

Mit der Verschiebung des Riester-Faktors auf 2012 und 2013 werden die Rentenkürzungen nicht verhindert, sondern lediglich hinausgezögert.

Daher fordert der SoVD, dass der Riester-Faktor dauerhaft ausgesetzt wird. Außerdem muss der Nachholfaktor, der ab 2011 als zusätzlicher Rentenkürzungsfaktor wirkt, abgeschafft werden.  

 

Der SoVD fordert zudem, die lohnorientierte Rentenanpassung um eine Inflationsschutzklausel zu ergänzen.

 

Die Stellungnahmen des SoVD zu den beiden Anhörungen des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales zur Rentenpolitik am 5. Mai finden Sie im Internet unter www.sovd.de/Sozialpolitik/Rente

 

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden




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