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Berlin

SoVD fordert dauerhafte Abschaffung der Rentenkürzungsfaktoren

Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur Rentenanpassung 2009 erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

 

Die diesjährige Rentenerhöhung von 2,4 Prozent ist erfreulich, aber sie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den nächsten Jahren erneute Nullrunden zu erwarten sind. Das sind trübe Aussichten für die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner.

 

Die Rentenerhöhung kommt durch eine sehr gute Lohnentwicklung 2008 und durch das Aussetzen des Riesterfaktors zustande. Allerdings soll die rentenkürzende Wirkung des Riesterfaktors in Höhe von 0,6 Prozent in den Jahren 2012 und 2013 nachgeholt werden. Das führt zu sehr geringen Rentenanpassungen oder sogar Nullrunden, da zeitgleich auch der rentenkürzende Nachholfaktor einsetzt.

 

Der SoVD fordert daher die dauerhafte Abschaffung der willkürlichen Rentenkürzungsfaktoren. Die diesjährige Rentenerhöhung darf keine Ausnahmeerscheinung bleiben. Sie kann die massiven Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre nicht wettmachen. Die Rentnerinnen und Rentner lassen sich nicht mit einer einmaligen Rentenerhöhung ruhigstellen.

 

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden




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