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Berlin

Rentenangleichung Ost: Bündnispartner starten Unterschriftensammlung

"Fast 20 Jahre nach dem Mauerfall muss die Angleichung des Rentenwerts Ost an das Westniveau endlich verbindlich und in einem überschaubaren Zeitraum vollendet werden." Das fordert ein Bündnis von sieben Gewerkschaften und Sozialverbänden in einem Aufruf, mit dem eine Unterschriftensammlung für eine gerechte Rentenangleichung in den neuen Bundesländern gestartet wird. Die Rente sei der Lohn für eine lebenslange Arbeitsleistung, die in Ost und West gleichermaßen Anerkennung verdiene, heißt es dort.

 

Die Unterzeichner setzen sich dafür ein, dass gleichwertige Tätigkeiten im Erwerbsleben bei der Rente in Ost und West gleich viel wert sind. Um Belastungen für die West-Rentner zu vermeiden, soll die Finanzierung dabei aus Steuermitteln erfolgen. Mit der Unterschriftenkampagne soll der öffentliche Druck auf die politischen Entscheidungsträger erhöht werden, das Problem der Rentenangleichung Ost endlich anzupacken. Das ver.di-Modell eines Angleichungszuschlags in zehn Jahresstufen sei beispielsweise geeignet, alle Anforderungen an eine gerechte Lösung zu erfüllen und leiste einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Altersarmut für Jung und Alt.

 

Der Aufruf wird getragen von ver.di, der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der Gewerkschaft TRANSNET, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH), der Volkssolidarität und dem Sozialverband Deutschland (SoVD). Zu den Erstunterzeichnern gehören neben den Bündnispartnern und mehreren Bundestagsabgeordneten auch Erwin Sellering, Ministerpräsident von Mecklenburg Vorpommern, Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin und Norbert Blüm, Bundesminister a. D.

 

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden




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