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Berlin

Ein-Euro-Jobs mit sofortiger Wirkung aussetzen

Zur aktuellen Diskussion um Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Die Studie des Bundesrechnungshofes hat deutlich zu Tage gefördert, wie untauglich Ein-Euro-Jobs im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit sind. Damit wird einmal mehr die Sinnhaftigkeit der Maßnahme in Frage gestellt, denn die Chancen von Hartz IV-Empfängern auf einen existenzsichernden Arbeitsplatz sinken dadurch eher als dass sie steigen. Kurzfristige Vermittlungserfolge sollen den Menschen Sand in die Augen streuen und die Arbeitsmarktzahlen frisieren. Währenddessen sind die Betroffenen in einer Billiglohnfalle gefangen, aus der sie keinen Ausweg finden. Die Bundesregierung sollte jetzt konsequent handeln und diesem Missstand endlich einen Riegel vorschieben. Der SoVD fordert deshalb ein Sofort-Moratorium zur Aussetzung der Ein-Euro-Jobs.   

Ziel der Arbeitsmarktpolitik muss es sein, die bestehenden Instrumente zur Eingliederung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stärker auszubauen.  

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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