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Berlin

Patientenrechte: SoVD-Stellungnahme zeigt akuten Handlungsbedarf

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine deutliche Stärkung der Patientenrechte. In einer Sachverständigenanhörung im Deutschen Bundestag bezog der SoVD mit einer Stellungnahme klar Position und mahnte dringenden Handlungsbedarf an. Insbesondere die geltenden Gesetze seien nicht transparent genug, um die Rechte der Patienten zu gewährleisten.

"Patienten in Deutschland haben aufgrund fehlender Informationsmöglichkeiten kaum eine Chance, sich über ihre Rechte zu informieren. Oftmals hat dies insbesondere für die Betroffenen von Behandlungsfehlern fatale Folgen. Die Bundesregierung muss deshalb ihrer Ankündigung endlich Taten folgen lassen und für eine entsprechende gesetzliche Regelung sorgen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer. "Auch für den Erhalt einer intakten und vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung wäre dies eine wegweisende Maßnahme", so Bauer.

Entgegen ihrer Ankündigung, ein Patientenschutzgesetz auf den Weg zu bringen, hat die Bundesregierung bisher noch keine entsprechende Gesetzesinitiative gestartet. Inzwischen belegen auch wissenschaftliche Studien die Notwendigkeit durchgreifender Verbesserungen der Patientenrechte.

Die SoVD-Stellungnahme ist unter www.sovd.de / "Aktuelle Meldungen" im Internet abrufbar

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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