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Berlin

Kaufkraft der Renten: Ende der Abwärtsspirale nicht in Sicht

Zu den aktuellen Medienberichten über die schwindende Kaufkraft der Rentner erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

"Die Kaufkraft der Renten sinkt seit Jahren dramatisch. Nach SoVD-Berechnungen liegt der Kaufkraftverlust seit 2004 bei bis zu zehn Prozent. Allein in diesem Jahr müssen die Rentnerinnen und Rentner Kaufkraftverluste von mindestens 1,3 Prozent auffangen. Nullrunden, Minianpassungen sowie die zunehmenden Belastungen in der Kranken- und Pflegeversicherung setzen ihnen schwer zu. Viele fürchten inzwischen den sozialen Abstieg, denn ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht in Sicht. Die Bundesregierung muss endlich begreifen, dass wirksame Gegenmaßnahmen geboten sind. Insbesondere Riester- und Nachholfaktor müssen abgeschafft werden. Zudem ist eine Rückkehr zur lohnorientierten Rentenanpassung erforderlich."

Mit einem provokanten Bildmotiv versinnbildlicht der SoVD die Abstiegsängste der Rentnerinnen und Rentner auf einem 7,30 x 8,00 Meter umfassenden Großflächenplakat und zeigt den drängenden Handlungsbedarf deutlich auf. Das Plakat und weiteres Informationsmaterial zum Wertverfall der gesetzlichen Rente sind unter http://www.sovd.de/ abrufbar.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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