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Berlin

Gewalt gegen Frauen mit konkreten Maßnahmen eindämmen

Zum morgigen internationalen "Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" erklärt SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:

Viele von Gewalt betroffene Frauen sind ihrem Schicksal regelrecht ausgeliefert, weil die notwendigen Beratungs- und Hilfsangebote fehlen. Insbesondere Frauen mit Behinderungen werden deshalb häufig zu Gewaltopfern, wie eine aktuelle Studie belegt. Es ist daher dringend erforderlich, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Gewalt an Frauen spürbar einzudämmen. Notwendig sind sowohl barrierefreie Informationsangebote als auch ein sicherer finanzieller Rahmen für die bereits bestehenden Anlaufstellen und Schutzmöglichkeiten. Deshalb begrüßt der SoVD das Vorhaben der Bundesregierung, ein bundesweites barrierefreies und nutzbares Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen einzurichten. Gleichzeitig ist es erforderlich, eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland sicherzustellen, damit diese für die von Gewalt betroffenen Frauen unverzichtbaren Rettungsanker endlich Planungssicherheit erhalten.    

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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