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Berlin

SoVD demonstriert bundesweit gegen Lohndiskriminierung von Frauen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zeigt am 23. März Flagge für eine gleiche Entlohnung von Männern und Frauen. "In Deutschland muss eine Frau fast fünfzehn Monate arbeiten, um dasselbe zu verdienen wie ein Mann in nur zwölf Monaten. Dieses Unrecht darf nicht länger  fortbestehen". Das erklärte die SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack aus Anlass des morgigen Aktionstages für Entgeltgleichheit, des Equal Pay Day. "Wir fordern die Bundesregierung insbesondere dazu auf, endlich einen gesetzlichen Mindestlohn zu beschließen. Denn überdurchschnittlich viele Frauen sind im Niedriglohnsektor beschäftigt und könnten von diesem wichtigen Schritt profitieren." Schliepack forderte Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften dazu auf, mit konkreten Maßnahmen gegen die ungleiche Entlohnung von Männern und Frauen vorzugehen. "Lohstrukturen müssen geprüft und die Tarifverhandlungen für gerechtere Löhne genutzt werden. Zudem ist ein flächendeckender Ausbau der Kinderbetreuung in den Bundesländern erforderlich", sagte die SoVD-Frauensprecherin.

Mit rund 100 Protestaktionen demonstriert der SoVD am Equal Pay Day deutschlandweit unter dem Motto "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Die Hauptkundgebung startet am 23. März ab 12.00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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