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Berlin

Rentenbeitragssenkung: Abschläge abschaffen statt Beiträge senken

Zum Kabinettsbeschluss zur Rente erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:
Die beschlossene Beitragssenkung hilft nicht, sondern sie schadet. Insbesondere zukünftige Beitragszahler werden dies spüren. Dabei gäbe es vernünftigere Alternativen, als ein Strohfeuer auf Kosten der gesetzlichen Rente abzubrennen. Bereits die Hälfte des zusätzlichen finanziellen Spielraums in der Rentenkasse würde reichen, um dringend notwendige Leistungsverbesserungen umzusetzen. So könnten die Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten abgeschafft und damit Menschen geholfen werden, die arbeiten wollen, es aber nicht mehr können. Zudem wäre eine ausreichende Erhöhung des Reha-Budgets möglich. Würden die dann noch verbleibenden Finanzmittel in die Nachhaltigkeitsrücklage fließen, wäre viel für ein stabileres Rentensystem erreicht. Denn nur starke Reserven ermöglichen auch in schlechten Zeiten eine verlässliche Rente. Deshalb fordert der SoVD die gegenwärtige Obergrenze für die Rücklage umgehend aufzuheben und den Bundeszuschuss zur Rentenversicherung nicht weiter zu reduzieren.  

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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