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Berlin

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen - SoVD fordert Planungssicherheit für Frauenhäuser

"Frauenhäuser bieten oft eine letzte Zuflucht vor Gewalt. Deshalb ist es unverzichtbar, die komplizierte Finanzierung dieser lebensnotwendigen Schutzräume zu vereinfachen." Das erklärte die Bundesfrauensprecherin des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Edda Schliepack heute anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November. "Solange Gewalt gegen Frauen stattfindet, brauchen wir Frauenhäuser. Sie müssen auf einem soliden Fundament stehen und benötigen Planungssicherheit", betonte Schliepack. Problematisch ist die Finanzierung der Einrichtungen, denn der Anteil der Landesförderung ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Besonders Frauen mit Behinderungen sind betroffen. Denn aufgrund der mangelnden Finanzierung fehlen barrierearme Angebote. Aus Sicht des SoVD ist eine bundeseinheitliche Regelung erforderlich. "Die Politik muss jetzt ein Zeichen setzen. Bund, Länder und Kommunen stehen in der Pflicht, den landesweiten Flickenteppich in dieser überlebenswichtigen Frage zu überwinden", forderte Schliepack.

 

Nach Schätzungen des SoVD nutzen deutschlandweit jährlich mehr als 33 000 Opfer von Gewalt Frauenhäuser als erste Notanlaufstelle.

 

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen wurde 1999 durch die Vereinten Nationen offiziell initiiert. Jährlich finden am 25. November Aktionen und Gedenkveranstaltungen zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegen Frauen statt.  

 

Der SoVD TV-Clip zum Aktionstag ist hier abrufbar:

 

www.youtube.com/SoVDTV

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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