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Berlin

Teilhabebericht muss lebensechten Alltag behinderter Menschen abbilden

Der Sozialverband SoVD begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen sichtbarer darzustellen. "Das Ziel, Barrieren für die Betroffenen abzubauen, rückt damit näher." Das erklärte Verbandspräsident Adolf Bauer am Mittwoch anlässlich der Beratung des Berichts zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Bundeskabinett. "Anders als früher ist der neue Bericht mehr als nur ein Arbeitsnachweis der Politik. Denn der Alltag der Betroffenen wird jetzt endlich deutlicher. Dies ist insbesondere in den Bereichen Bildung, Arbeit und politische Teilhabe unverzichtbar", sagte Bauer. Er verwies auf die jahrelangen Forderungen des SoVD, die Situation behinderter Menschen lebensecht abzubilden. Gleichzeitig komme es darauf an, verstärkt repräsentative Daten in dem Bericht zu berücksichtigen, um letztlich mehr Teilhabe zu ermöglichen. "Viele Akteure in Politik und Wirtschaft wissen noch zu wenig, um auf die reale Situation behinderter Menschen in Deutschland umfassend und konzeptionell einzugehen. Vor diesem Hintergrund ist es sehr bedauerlich, dass erst heute im Kabinett über den Teilhabebericht beraten wird", sagte Bauer. "Wenn es nun bei der neuen Marschrichtung bleibt, wäre das ein großer Gewinn für alle Betroffenen."

 

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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