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Berlin

Rente: Sozialverband SoVD fordert Abschaffung des Nachholfaktors - West-Rente könnte deutlicher steigen

"Sollten die Renten um zwei Prozent steigen, dann reicht das nicht aus, um die enormen Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre auszugleichen." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Beratung des jährlichen Rentenberichts im Bundeskabinett. Verbandspräsident Bauer forderte die Abschaffung des Nachholfaktors. Würde er abgeschafft, könnte die Anpassung für die West-Rentner höher ausfallen. Der Ausgleichsfaktor, der auch als Nachholfaktor bezeichnet wird, soll die Anpassungsminderungen nachholen, die aufgrund von Nullrunden in der Vergangenheit nicht realisiert werden konnten. Die Kaufkraftverluste bei den West-Renten summieren sich nach SoVD-Berechnungen seit 2004 auf knapp 12 Prozent. Im Osten waren es im gleichen Zeitraum 8 Prozent. "Minianpassungen, Inflation und steigende Beitragsbelastungen in der Krankenversicherung lassen den Rentnerinnen und Rentnern immer weniger im Geldbeutel. Hier muss die neue Bundesregierung gegensteuern", sagte Bauer.

 

 

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

 

 




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