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Berlin

Rentenpaket darf Schwerbehinderte Menschen nicht benachteiligen SoVD-Präsident Bauer: "Rente mit 63 nachbessern"

"Die geplanten Leistungsverbesserungen bei der Rente sind überfällig. Denn von einer ausgewogenen Balance in der Alterssicherung kann schon lange keine Rede mehr sein." Das sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich der Beratungen zum Rentenpaket. Der Sozialverband veröffentlichte im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Deutschen Bundestages eine umfassende Stellungnahme zu dem Gesetzesvorhaben. "Während das Beitragsziel deutlich übererfüllt und der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung immer wieder gekürzt wurde, mussten Rentnerinnen und Rentner einen massiven Wertverfall ihrer Renten erleben", heißt es in der Stellungnahme. Der SoVD fordert verbesserte Rentenleistungen, die über die im Gesetz geplanten hinausgehen. Aus Sicht des Sozialverbandes müssen die Leistungen den Lebensstandard im Alter absichern. Mit Blick auf die angekündigte abschlagsfreie Rente mit 63 erklärte Verbandspräsident Adolf Bauer: "Bleibt es beim ursprünglichen Entwurf, dann bleibt der weit überwiegende Teil der Versicherten außen vor. Insbesondere schwerbehinderte Menschen, deren abschlagsfreier Renteneintritt unverändert von 63 auf 65 Jahre angehoben wird, sind betroffen. Anstatt falsche Hoffnungen zu wecken, muss die Bundesregierung hier nachbessern."

 

Stellungnahme: Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales http://www.sovd.de/fileadmin//downloads/sozpol-dok/pdf/2014_04_29_RV-LeistungsverbesserungsG.pdf

 

TV-Clip: Armutsrisiko Erwerbminderung http://www.youtube.com/watch?v=Ijh7OkAvvw0&list=PLFE0D14D59B013C0E&index=21

 

TV-Clip: Vorschläge für ein verbessertes Rentenniveau

http://www.youtube.com/watch?v=BdNJRMLH-xc&list=PLFE0D14D59B013C0E&index=5

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

 




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