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Berlin

Betreuungsgeld in Kitas investieren

Präsident Adolf Bauer: „900 Millionen Euro für Familien und Kinder“

Der Sozialverband SoVD fordert Betreuungsgeld-Mittel für den Kita-Ausbau. Kinderkrippen sowie Kitas auszubauen und qualitativ zu verbessern, sind dringend erforderliche Maßnahmen, um frühkindliche Bildung und Sprachförderung zu stärken, erklärt der Verband. Das Betreuungsgeld leistet keinen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es zementiert sogar traditionelle Geschlechterrollen. Nach Ansicht des SoVD wirkt das Betreuungsgeld einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen entgegen.

„Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg frei gemacht. Jetzt kann das Betreuungsgeld zielgerichtet für qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsplätze verwendet werden“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der aktuellen Diskussion über Zukunft des Betreuungsgeld-Etats.

Keinesfalls dürften die Gelder zweckentfremdet im Haushalt des Bundesfinanzministers versickern, betont der SoVD-Präsident.

Das Betreuungsgeld verstößt nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in seiner bisherigen Form gegen das Grundgesetz. Der SoVD hatte das Betreuungsgeld in der Vergangenheit immer wieder kritisiert und den Karlsruher Richterspruch ausdrücklich begrüßt.

Der Sozialverband verspricht sich von einem beschleunigten Kita-Ausbau mehr Unterstützung für Kinder aus einkommensschwachen Familien und von Alleinerziehenden.

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

 




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