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Berlin

Kein Weg dran vorbei: Gebärden gehören zu unserem Straßenleben

SoVD kommuniziert per Mitmach-Lern-Plakat in Gebärdensprache seinen Fokus für die kommenden vier Jahre

Für wen Gebärdensprache noch absolutes Neuland ist, der kann ab heute an einer Hauswand an der Berliner Jannowitzbrücke seine erste Gebärde erlernen: die Gebärde für „Inklusion“. Das frisch enthüllte Plakat des SoVD kündigt den Fokus des Sozialverbandes für die nächsten vier Jahre an: „Inklusion wagen, Solidarität gewinnen.“

Inklusion fasst der SoVD dabei weit. Ziel ist eine umfassende Teilhabe jeglicher vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzter Menschen; Gewinn ist nicht zuletzt ein breites kommunikatives Repertoire für einen Austausch, der allen gleichermaßen neue Perspektiven eröffnet.

„Auf der Straße bemerke ich ständig Gespräche in Gebärdensprache. Auf Plakaten sehe ich Gebärden jedoch kaum“, merkt SoVD-Präsident Adolf Bauer an. Das SoVD-Plakat anlässlich der kommenden Bundesverbandstagung (6. – 8. November 2015) stellt daher eine besonders wichtige und leicht einprägsame Gebärde ins Zentrum. Auch das SoVD-Präsidium nahm die Plakateröffnung zum Anlass, um sich in Gebärdensprache zu üben.

Übrigens: Sezer Yigitoglu, gehörloser Besitzer des Café Ole in Neukölln, und mehrere hilfsbereite Gäste hatten die Gebärde vorab – teils noch uneingeweiht – „lektoriert“. Vielen herzlichen Dank dafür an das Café Ole!

Adressen:

Bundesgeschäftsstelle Sozialverband Deutschland e. V.

Stralauer Straße 63

10179 Berlin

 

Café Ole

Boddinstraße 57

12053 Berlin

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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