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SoVD Nordrhein-Westfalen e.V.

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Pressemitteilung vom 06.03.09

Düsseldorf

SoVD NRW: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit von Frauen

Aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt Uta Schmalfuß, Landesfrauensprecherin des SoVD NRW:

 

„Für den Sozialverband Deutschland, Landesverband NRW, ist nicht länger hinnehmbar, dass Frauen immer noch deutlich weniger verdienen als Männer. In Deutschland verdienen Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger als Männer. Und die Einkommensschere öffnet sich immer weiter. Frauen arbeiten auch zu einem sehr großen Teil im Niedriglohnsektor: In NRW sind 70 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten Frauen (900.000 Frauen). Arbeitete Ende der 1990er Jahre gut jede fünfte Arbeitnehmerin zum Niedriglohn, ist es heute mehr als jede Vierte. Häufig kommen niedriger Lohn und geringe Arbeitszeit zusammen, so dass eine eigenständige Existenzsicherung nicht möglich ist. Der SoVD NRW warnt, dass die Einkommensarmut der Frauen zwangläufig zur Altersarmut führt. Denn Mini-Jobs und Teilzeitarbeit drücken die Rentenansprüche.

Wir fordern deshalb gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit sowie die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Wir fordern eine bessere eigenständige Alterssicherung von Frauen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Und wir fordern öffentliche Hilfen und verlässliche Strukturen, damit Erwerbstätigkeit und Familie miteinander vereinbar sind.“

 

Der SoVD NRW unterstützt mit seinen Forderungen auch den Equal Pay Day, der am 20. März stattfindet. An diesem Tag weist ein Aktionsbündnis, dem auch der SoVD angehört, auf die Entgeltungleichheit mit verschiedenen Aktionen hin. So werden beispielsweise rote Taschen als Symbol für die knappen Kassen der Frauen verteilt. Der 20. März wurde gewählt, weil eine Frau etwa drei Monate länger arbeiten muss als ein Mann, um das Gleiche zu verdienen.

 




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