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Pressemitteilung vom 23.03.10

Düsseldorf

SoVD-Frauen protestieren mit roten Taschen gegen Entgeltungleichheit

Aus Protest gegen die Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern verteilen Mitglieder des Landesfrauenausschuss des SoVD NRW am

Freitag, 26.03.2010, ab 11 Uhr vor den Düsseldorf Arcaden, Friedrichstraße 133, 40217 Düsseldorf,

rote Taschen an Passantinnen. Die roten Taschen stehen für die klammen Geldbörsen der Frauen.

 

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männer. Besondere Sorge macht uns auch, dass allein in NRW 70 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten Frauen sind. Häufig kommen niedriger Lohn und geringe Arbeitszeit zusammen. Eine eigenständige Existenzsicherung ist so nicht möglich. Viele Frauen sind von Armut bedroht“, sagt Uta Schmalfuß, Landesfrauensprecherin des SoVD NRW. Sie fordert deshalb gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit: „Es ist nicht einzusehen, dass die Arbeit einer Erzieherin oder Altenpflegerin weniger wert ist als die eines Kfz-Mechanikers“, erklärt Schmalfuß. Außerdem fordert sie einen existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohn.

Die Aktion der SoVD-Frauen findet aus Anlass des „Equal Pay Day“ (26.03.2010) statt. Dieser Tag zeigt an, wie lange Frauen rein rechnerisch arbeiten müssen, um das gleiche Einkommen von Männern erreichen zu können, das diese bereits zum 31. Dezember erzielt hatten. Am „Equal Pay Day“ protestieren bundesweit Frauen aus unterschiedlichen Organisationen für eine bessere Bezahlung.




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