SoVD Nordrhein-Westfalen e.V.
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Druck machen. Sozialabbau stoppen.
04.11.2010

In Herford/ Bünde demonstrierten SoVD, Rolli-Club und Gewerkschaften gemeinsam.
SoVD-Proteste in NRW gestartet
Mit Transparenten, Tröten und Plakaten zogen in Herford/ Bünde und in Witten 200 SoVDler vor die Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP. Sie protestierten gegen die Rösler-Pauschale, das Sparpaket und die Rente mit 67. In Bünde forderte Kreisvorsitzender Günter Wieske einen Stopp des sozialen Kahlschlags. Gemeinsam mit befreundeten Organisationen appellierten die SoVDler an die schwarz-gelben Bundespolitiker, von den geplanten Gesetzesvorhaben Abstand zu nehmen und sich für Solidarität und sozialen Ausgleich einzusetzen. „Wir wollen keine Sonntagsreden zur Armutsbekämpfung mehr hören. Wir wollen, dass die Umverteilung von unten nach oben endlich ein Ende hat und die Verursacher der Finanzkrise zur Kasse gebeten werden“, sagte Wieske.
In Witten brachten SoVDler und Gewerkschafter ein symbolisches Sparpaket zurück zum Wahlkreisbüro des CDU-Abgeordneten Dr. Ralph Brauksiepe mit der Aufschrift: „Annahme verweigert.“ Denn die geplanten Kürzungen richteten sich einseitig zu Lasten der sozial benachteiligten Menschen, so Renate Brauckmann und Wolfgang Still vom Kreisvorstand. Den ganzen Tag über sammelten sie mit den Gewerkschaften auf dem Berliner Platz Unterschriften gegen die Rösler-Pauschale.
Die SoVD-Aktionen fanden auch in den Medien gutes Echo. So berichteten sowohl einige Lokalblätter als auch Radiosender über die SoVD-Proteste. Die nächsten Aktionen finden am 12.11.10 in Mülheim an der Ruhr und am 16.11.10 in Bochum statt. Auch an der Großkundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Dortmund am 13.11.10 ist der SoVD NRW beteiligt.
