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Gesundheit - 25.01.2006 - Keine Kürzungen für Selbsthilfeverbände in NRW

Keine Kürzungen für Selbsthilfeverbände in NRW

Zu dem Vorhaben von Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann, die Mittel für Selbsthilfeverbände und Patientenberatung in Nordrhein-Westfalen massiv zu kürzen, erklärt die Landesvorsitzende des SoVD NRW, Marianne Saarholz: "Mit großer Sorge sehen wir die geplanten Kürzungen im Bereich der Selbsthilfe und Patientenberatung in Nordrhein-Westfalen.

Chronisch Kranke und behinderte Menschen in unserem Lande sind dringend auf das Selbsthilfe- und Beratungsangebot angewiesen. Wir appellieren daher an die Landesregierung, diese massiven Kürzungen zu überdenken. Die Landesregierung hat immer wieder betont, dass Reformen nicht zu Lasten der chronisch kranken und behinderten Menschen gehen sollen. So sagte Minister Laumann bei der Vorstellung seines Arbeitsprogramms im September, dass die Gesundheitsförderung weiterentwickelt und die Behindertenpolitik besondere Priorität genießen müsse. Die kranken und behinderten Menschen haben auf dieses Versprechen vertraut. Die geplanten Kürzungen bedeuten aber weniger Gesundheitsförderung und weniger Hilfen. Und damit einen Rückschritt statt einer Weiterentwicklung. Der SoVD NRW lehnt diese Einschnitte ab, weil sie einseitig zu Lasten der Schwächsten gehen."

Hintergrund: Nach einem Bericht der Ärzte Zeitung streicht die Landesregierung Fördermittel in Höhe von 80 000 Euro für die 17 Krebsberatungsstellen und 100 000 Euro für die "Frauenselbsthilfe nach Krebs", die Diabetiker-Selbsthilfe und den Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte.




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