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Pressemitteilung vom 28.08.12

Düsseldorf

Auch Rentner, die nicht arbeiten können, müssen vor Armut geschützt sein

Zur Diskussion um die zunehmende Zahl der arbeitenden Ruheständler erklärt Gerda Bertram, 1. Landesvorsitzende des Sozialverband SoVD NRW e.V.:

„Das Rentenniveau ist in den vergangenen Jahren erheblich abgesenkt worden: Nach Berechnungen des SoVD mussten die Rentnerinnen und Rentner deshalb seit 2004 einen Kaufkraftverlust von etwa zehn Prozent hinnehmen. Gleichzeitig haben die prekären Beschäftigungsverhältnisse massiv zugenommen, sodass immer mehr Menschen − insbesondere Frauen − von Altersarmut betroffen sind. Der SoVD fordert daher ein Umsteuern in der Rentenpolitik. Auch wer nicht in der Lage ist, seine Rente durch einen Job aufzubessern, muss vor Armut geschützt sein. Die Tendenz, die gesetzliche Rente auf das Grundsicherungsniveau zusammenzuschrumpfen, muss gestoppt werden. Rente ist Lohn auf bereits geleistete Arbeit: Der SoVD fordert für Geringverdiener einen steuerfinanzierten Rentenzuschuss, der sicherstellt, dass jeder, der sein Leben lang gearbeitet hat, eine Rente bekommt, die deutlich über dem Grundsicherungsniveau liegt.“




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