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Pressemitteilung vom 09.10.12

Düsseldorf

Keine Fördermittel für den ÖPNV ohne Umsetzung der Barrierefreiheit

Aus Anlass der Reha Care, der internationalen Fachmesse für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf in Düsseldorf (10.-13.10.12), kritisiert Gerda Bertram, 1. Landesvorsitzende des SoVD NRW, dass Menschen mit Behinderungen den Öffentlichen Personennahverkehr nur sehr eingeschränkt nutzen können: „Auch wenn vereinzelt Türen verbreitert, Rampen angebracht und gelegentlich ein Bahnsteig erhöht wird, so darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass Menschen mit Behinderungen den ÖPNV zumeist nicht selbstbestimmt nutzen können. Da aber ÖPNV und Schienenpersonennahverkehr vom Land subventioniert werden, sollte die Umsetzung der Barrierefreiheit zur zwingenden Bedingung für den Erhalt der Fördermittel gemacht werden. Öffentliche und private Betreiber des ÖPNV und SPNV müssen dazu verpflichtet werden, die Barrieren in ihrem Bestand zu erfassen und einen Plan zu erarbeiten, wie und wann sie die Hindernisse beseitigen werden. Zum Abbau von Barrieren sind das Land Nordrhein-Westfalen und die Anbieter von Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, auch nach der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet. Die bisherigen Anstrengungen zum Abbau von Barrieren reichen nicht aus.“

 




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