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Pressemitteilung vom 16.10.12

Düsseldorf

Niedriglohnbeschäftigung zurückdrängen, Vermögen besteuern

 Zum Internationalen Tag zur Bekämpfung der Armut am 17. Oktober erklärt Gerda Bertram, 1. Landesvorsitzende des SoVD NRW (Sozialverband Deutschland):

 „Die Schere zwischen Reich und Arm öffnet sich auch in Nordrhein-Westfalen immer weiter. Jeder Fünfte arbeitet im bevölkerungsreichsten Bundesland im Niedriglohnbereich. Die Menschen verdienen zum Teil so wenig, dass sie auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen sind. Dieser Entwicklung gilt es gezielt entgegenzusteuern. Der SoVD fordert daher die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Zudem sollte die sozialversicherungsfreie Beschäftigung zurückgedrängt werden. Wir geben auch zu bedenken: Wer Armut bekämpfen will, muss auch über den gestiegenen Reichtum sprechen: In NRW besitzt das reichste Fünftel der Bevölkerung nahezu drei Viertel des gesamten Vermögens. Armut kann nur dann bekämpft werden, wenn hohe Einkommen und Vermögen wieder in die soziale Verantwortung genommen werden. Der SoVD NRW fordert deshalb die Einführung einer einmaligen Vermögensabgabe und einer Vermögenssteuer. Dafür sollte sich die Landesregierung auch auf Bundesebene stark machen.“




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