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Pressemitteilung vom 20.03.13

Düsseldorf

Equal Pay Day: SoVD-Frauen fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit

Aus Anlass des morgigen Equal Pay Day (21. März) protestieren landesweit Frauen des SoVD Nordrhein-Westfalen (Sozialverband Deutschland) gegen Lohndiskriminierung. Das Datum des „Equal Pay Day“ zeigt an, wie lange Frauen rein rechnerisch mehr arbeiten müssen, um im Durchschnitt das gleiche Einkommen zu erreichen, das Männer bereits zum Jahresende 2012 erzielt haben. Über alle Berufsgruppen hinweg haben Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger Geld in der Lohntüte als Männer. „Frauen sind daher auch massiv von Altersarmut bedroht. Da viele Frauen nur in Teilzeit- oder Minijobs arbeiten, ist eine eigenständige Existenzsicherung nicht möglich“, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Gabriele Helbig. Sie fordert deshalb einen gesetzlichen Mindestlohn, die Abschaffung sozialversicherungsfreier Beschäftigung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

An Aktionsständen in Düsseldorf, Dortmund, Herne, Bochum, Witten, Lemgo, Bielefeld, Hamm, Recklinghausen, Hagen, Essen, Wickede und Borken-Bocholt verteilen die SoVD-Frauen mehrere Tausend rote Taschen an Passantinnen. Die roten Taschen sind Symbol für die klammen Kassen der Frauen. Landesfrauensprecherin Helbig kritisiert zudem, dass viele so genannte Frauenberufe meist schlechter vergütet sind als klassische Männerberufe. Als Beispiel nennt sie die Tätigkeit als Altenpflegerin und die als Kfz-Mechaniker: „Die Pflege eines alten Menschen ist in unserer Gesellschaft offenkundig viel weniger wert als die Reparatur eines Autos. Das kann so nicht richtig sein. Wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit“, sagt Helbig.




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