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Equal Pay Day 2013

Hier die Beschreibung des Bildes

In Düsseldorf verteilten Landesfrauensprecherin Gabriele Helbig (rechts) und Mitglieder des frauenpolitischen Ausschuss rote Taschen an Passantinnen.

Equal Pay Day 2013

Frauen machen sich für Entgeltgleichheit stark

  An Rhein und Ruhr haben Frauensprecherinnen am Equal Pay Day (21. März) gegen Lohndiskriminierung protestiert. Das Datum des „Equal Pay Day“ zeigt an, wie lange Frauen rein rechnerisch mehr arbeiten müssen, um im Durchschnitt das gleiche Einkommen zu erreichen, das Männer bereits zum Jahresende 2012 erzielt haben. Nach wie vor haben Frauen über alle Berufsgruppen hinweg 22 Prozent weniger Geld in der Lohntüte als Männer. Sie sind zudem massiv von Armut bedroht, da viele nur in Mini- und Teilzeitjobs beschäftigt sind.

 „Frauen sind deshalb auch massiv von Altersarmut bedroht. Eine eigenständige Existenzsicherung ist nicht möglich“, sagte SoVD-Landesfrauensprecherin Gabriele Helbig am SoVD-Aktionsstand in Düsseldorf. Dort verteilten Mitglieder des frauenpolitischen Ausschuss rote Taschen und Infomaterial an Passantinnen. Die roten Taschen sind Symbol für die klammen Kassen der Frauen. Um die Frauen besser sozial abzusichern fordert die Landesfrauensprecherin einen gesetzlichen Mindestlohn, die Abschaffung sozialversicherungsfreier Beschäftigung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Helbig kritisierte zudem, dass viele so genannte Frauenberufe meist schlechter vergütet sind als klassische Männerberufe. Als Beispiel nannte sie die Tätigkeit als Altenpflegerin und die als Kfz-Mechaniker: „Die Pflege eines alten Menschen ist in unserer Gesellschaft offenkundig viel weniger wert als die Reparatur eines Autos. Das kann so nicht richtig sein. Wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit“, sagt Helbig.

In Dortmund fand unter Federführung des Frauenbüros eine Equal Pay Day Rallye zum Mitmachen statt. Um zu verdeutlichen, dass insbesondere Frauen in den Gesundheitsberufen von der Lohndiskriminierung betroffen sind, wurden zwei Krankenhausbetten in die Innenstadt gerollt. An verschiedenen Stationen wurde dann das Thema Entgeltungleichheit spielerisch verdeutlicht. An den Aktionen war ebenfalls der SoVD beteiligt.

Weitere Aktionsstände mit dem SoVD fanden in Herne, Bochum, Witten, Lemgo, Bielefeld, Hamm, Recklinghausen, Hagen, Essen, Wickede und Borken-Bocholt statt. Landesweit verteilten die SoVD-Frauen mehrere Tausend rote Taschen an Passantinnen.                      

 

 




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