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Equal Pay Day 2014

Hier die Beschreibung des Bildes

In Düsseldorf verteilten Landesfrauensprecherin Gabriele Helbig (rechts) und Mitglieder des frauenpolitischen Ausschuss rote Taschen an Passantinnen.

Equal Pay Day 2014

SoVD-Frauen protestierten für Entgeltgleichheit

Aus Anlass des „Equal Pay Day“ (Tag der Entgeltgleichheit 21. März) protestierten  landesweit Frauen des SoVD Nordrhein-Westfalen (Sozialverband Deutschland) gegen Lohndiskriminierung. Sie verteilten an Passantinnen rote Taschen als Symbol für die klamme Kasse der Frauen. Denn Frauen haben im Durchschnitt 22 Prozent weniger Geld in der Lohntüte als Männer. „Frauen sind deshalb massiv von Altersarmut bedroht. Da viele Frauen auch nur in Teilzeit- oder Minijobs arbeiten, ist eine eigenständige Existenzsicherung oft nicht möglich“, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Gabriele Helbig. Sie forderte einen gesetzlichen Mindestlohn, die Abschaffung sozialversicherungsfreier Beschäftigung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Helbig kritisierte zudem, dass viele der so genannten Frauenberufe meist schlechter vergütet werden als klassische Männerberufe. Als Beispiel nannte sie die Tätigkeit als Altenpflegerin und die als Kfz-Mechaniker: „Die Pflege eines alten Menschen ist in unserer Gesellschaft deutlich weniger wert als die Reparatur eines Autos. Das kann so nicht richtig sein und muss sich ändern“, sagt Helbig.

 

Der SoVD Nordrhein-Westfalen war am Equal Pay Day in einigen Städten aktiv. Neben Düsseldorf fanden SoVD-Aktionen in Wickede/ Ruhr, in Bochum, Dortmund, Köln, Essen, Recklinghausen, Bielefeld und Eschweiler statt. Mehrere Tausend rote Taschen werden dabei verteilt.




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