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Pressemitteilung vom 02.12.2014

SoVD NRW und LAG Wohnberatung NRW fordern Abbau von Barrieren in Wohnungen und Wohnumfeld

Die meisten Menschen möchten möglichst lange selbstbestimmt und selbstverantwortlich in ihrer vertrauten Wohnung und gewohnten Umgebung leben. Dies gilt auch für die Menschen, mit Pflegebedarf, Behinderung, Demenz und/oder chronischen Erkrankungen. Die demographische Entwicklung, neue Familienstrukturen sowie unterschiedliche Lebensstile und -Situationen führen zu diversen Anforderungen und Vorlieben hinsichtlich der individuellen oder gemeinschaftlichen Lebens- bzw. Wohnformen.

"Nur wer entsprechend dem Alter, den Bedürfnissen und dem Gesundheitszustand angemessene Wohnbedingungen hat, kann am sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen und somit auch selbstbestimmt leben. Der Wohnungsmarkt und die Quartiere werden den damit verbundenen Anforderungen bis jetzt jedoch nicht gerecht", erklärt Klaus Dieter Skubich, 1. Landesvorsitzender des SoVD NRW e.V..

Der SoVD NRW, als Interessensvertretung pflegebedürftiger und behinderter Menschen und deren Angehöriger und die LAG Wohnberatung NRW sehen daher grundlegende und dringliche Entwicklungsbedarfe in Nordrhein-Westfalen, um für eine adäquate Wohnraumversorgung und Quartiersgestaltung zu sorgen. Beide Organisationen haben daher anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung gemeinsame Positionen und Forderungen zum Abbau von Barrieren in Wohnungen und Wohnumfeld vorgelegt. (http://www.sovd-nrw.de/fileadmin/landesverbaende/nrw/downloads/broschueren/pdf/barrierefreies_wohnen_v3.pdf)

"Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sind nun gefordert, eine langfristige und wirksame Strategie zum Abbau von Barrieren in Wohnungen und Wohnumfeld vorzulegen und umzusetzen", so Susanne Tyll von der LAG Wohnberatung NRW.




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