Sprungmarken

SoVD Nordrhein-Westfalen e.V.

Sie befinden sich hier: Sozialverband Deutschland e.V. > Aktuelles > 30 Jahre Erholungszentrum Brilon


30 Jahre Erholungszentrum Brilon

13.04.2007

Hier die Beschreibung des Bildes

Jubiläum 2007: Zur Jubiläumsveranstaltung begrüßte Landesvorsitzende Marianne Saarholz und Landesgeschäftsführer Dieter Redda (von links) den SoVD-Präsidenten Adolf Bauer, Landesschatzmeister Horts Brinkmann, die 2. Landesvorsitzenden Franz-Josef Welter und Angelika Winkler, Ulrich Adlhoch, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Dr. Helga Seel, Landschaftsverband Rheinland und Bürgermeister Franz Schrewe.

"Erholungszentrum ist Leuchtturm der Stadt Brilon"

Der Sozialverband Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen, hat das 30-jährige Bestehen des verbandseigenen Erholungszentrums in Brilon mit zahlreichen Gästen gefeiert. Mit dem Erholungszentrum schuf der ehemalige Reichsbund eine wichtige Einrichtung zur Selbsthilfe von Kriegsopfern und -hinterbliebenen, von behinderten und chronisch kranken Menschen. Der Grundstein für das Erholungszentrum wurde 1975 gelegt. Nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde das SoVD-Haus für die Gäste geöffnet.

Landesvorsitzende Marianne Saarholz konnte anlässlich des Festaktes zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Sozialgerichtsbarkeit im Erholungszentrum begrüßen. Auch viele Vertreterinnen und Vertreter aus den Kreisen und Bezirken des SoVD NRW waren zur Feierstunde nach Brilon gekommen. In ihrer Ansprache erinnerte Marianne Saarholz an den Modellcharakter des Erholungszentrums Brilon: "Das Erholungszentrum war bereits bei seiner Eröffnung im Jahre 1977 ein Vorbild für behindertengerechtes Bauen. Menschen mit Behinderungen wurden von Anfang an keine Hindernisse in den Weg gelegt: Auf Stufen wurde verzichtet, die Türe wurde besonders breit gestaltet. Dieses Haus steht aber auch in besonderer Weise für Offenheit und Teilhabe. Denn das SoVD-Grundstück geht nahtlos in den Kurpark über. Unsere Gäste und die Briloner können sich so ohne irgendeine Einschränkung begegnen. Und wir freuen uns, dass auch die Briloner Bürgerinnen und Bürger gerne in unserem Hause zu Gast sind."

In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Franz Schrewe das SoVD-Erholungszentrum "als touristischen und therapeutischen Leuchtturm der Stadt Brilon." Schrewe erinnerte daran, dass die Entwicklung der Stadt vom Luftkurort zum Kneippkurort auch deshalb möglich war, weil sich der SoVD bereiterklärte, die Bäderabteilung allen Kurenden zur Verfügung zu stellen. Der Bürgermeister hob darüber hinaus die gute Zusammenarbeit hervor: "Seit dem Bestehen dieses Hauses pflegen die Stadt Brilon und der Sozialverband Deutschland gute, ja, man kann sogar sagen, getragen vom vertrauensvollen Miteinander der Verantwortlichen, freundschaftliche Beziehungen. Für die Stadt Brilon ist das Erholungszentrum eine der wichtigsten Einrichtungen für Infrastruktur und Tourismus."

SoVD-Präsident Adolf Bauer blickte auf wichtige politische und wirtschaftliche Ereignisse vor 30 Jahren zurück: "Das Jahr 1977 war ein Jahr der Innovation und der internationalen Zusammenarbeit. Es gab viele technische und industrielle Weiterentwicklungen - aber es gab auch politische Verunsicherung." In dieser Zeit entstand das Erholungszentrum - ein wichtiges Zeichen "für Gemeinschaft, für gegenseitiges Respektieren und für die Solidarität der Menschen untereinander. Und das ist bis heute so geblieben. Denn gerade in Zeiten wachsender Ellenbogen-Mentalität, des Egoismus und der sozialen Kälte sind Einrichtungen wie das Erholungszentrum Brilon ein wahrer Lichtblick."

Ulrich Adlhoch, Leiter des Integrations-amtes und der Hauptfürsorgestelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), hob die Bedeutung des SoVD-Hauses als Einrichtung der Erholungsfürsorge hervor: "Zur Erhaltung der Gesundheit hat die Erholungshilfe in der Kriegsopferfürsorge immer noch einen hohen Stellenwert. Im Erholungszentrum Brilon erhalten jährlich weit über 100 Personen - und zwar Mitglieder des Sozialverbandes Deutschland und im Ausland lebende deutsche Kriegsopfer - von der LWL-Hauptfürsorgestelle Westfalen diese Leistung."

Das Grußwort von Dr. Helga Seel, Leiterin des Integrationsamtes und der Hauptfürsorgestelle des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), schloss sich den Worten Adlhochs an: "Der Sozialverband Deutschland, in dem viele unserer ,Kunden’ Mitglieder sind, ist ein wichtiger Partner des LVR - insbesondere wenn es darum geht, sich über die Belange der Menschen mit Behinderungen auszutauschen. ,Qualität für Menschen’ steht auf dem LVR-Logo - mit den Leistungen, die wir für die Menschen mit Behinderungen, für Kriegsopfer und ihnen gleichgestellte Menschen sowie für Hinterbliebene erbringen, wollen wir die Lebensqualität verbessern helfen." Dem Erholungszentrum wünschte Dr. Seel weiterhin viel Erfolg.

Abschließend dankte Franz-Josef Welter, 2. Landesvorsitzender, in seinem Schlusswort den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses für die geleistete Arbeit und das Engagement zum Wohle des Hauses.




Service Navigation:


>> Zum Seitenanfang