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SoVD Nordrhein-Westfalen e.V.

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Equal Pay Day 26.03.2010

26.03.2010

Hier die Beschreibung des Bildes

Daniela Zinkann (von links Referentin für Frauenpolitik), Käthe Thierfeldt, Jutta König, Elke Köhn, Monika Löderbusch (ehrenamtlich engagierte Frauen im SoVD NRW) und Landesfrauensprecherin Uta Schmalfuß protestierten mit roten Taschen in Düsseldorf.

Mit roten Taschen gegen die ungleiche Bezahlung

Düsseldorf. Aus Protest gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern hat der SoVD-Landesfrauenausschuss am "Equal Pay Day" (Tag der Entgeltungleichheit) rote Taschen an Passantinnen verteilt. Die roten Taschen symbolisierten die klammen Geldbörsen der Frauen. "Es ist nicht hinnehmbar, dass Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männer. Besondere Sorge macht uns auch, dass allein in NRW 70 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten Frauen sind. Häufig kommen niedriger Lohn und geringe Arbeitszeit zusammen. Eine eigenständige Existenzsicherung ist so nicht möglich. Viele Frauen sind von Armut bedroht", sagte Uta Schmalfuß, Landesfrauensprecherin. Sie forderte deshalb gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit: "Es ist nicht einzusehen, dass die Arbeit einer Erzieherin oder Altenpflegerin weniger wert ist als die eines Kfz-Mechanikers", erklärte Schmalfuß. Außerdem forderte die Landesfrauensprecherin einen flächendeckenden, existenzsichernden, gesetzlichen Mindestlohn.

Der "Equal Pay Day" zeigt an, wie lange Frauen rein rechnerisch arbeiten müssen, um das gleiche Einkommen von Männern erreichen zu können, das diese bereits zum 31. Dezember erzielt hatten. Am "Equal Pay Day" protestierten bundesweit Frauen aus unterschiedlichen Organisationen für eine bessere Bezahlung.




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