Im Streit mit Kostenträgern rund 9,5 Millionen Euro erkämpftWir machen uns für Sie stark: Erfolgreiche Beratung des SoVD NRW 2025
Dass sich die Mitgliedschaft bei uns lohnt, das zeigt sich nicht zuletzt anhand unserer erfolgreichen Sozialrechtsberatung. Im zurückliegenden Jahr (2025) hat der SoVD NRW über 11 0000 Verfahren im Namen seiner Mitglieder geführt und rund 9,5 Millionen Euro erstritten. Landesgeschäftsführer Jens Eschmann ist stolz auf die Arbeit der Juristinnen und Juristen des SoVD-Landesverbands. Besonders freut ihn auch die hohe Zahl der gewonnenen Widerspruchsverfahren. „Wir konnten also in vielen Fällen in recht kurzer Zeit helfen – ohne Verfahren vor den Sozialgerichten“. Rund 4 Millionen Euro seien auf diesem Wege an die Mitglieder des Verbands geflossen.
Von den über 11 000 Verfahren wurden nur 1300 in Form von Klagen vor den Sozialgerichten in NRW geführt. Mehrheitlich ging es um Fragen zum Schwerbehindertenrecht, zum Beispiel dem Grad einer Behinderung und den entsprechenden Merkzeichen im Behindertenausweis. Außerdem bezogen sich die Verfahren auf Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Ansprüchen gegen die Deutsche Rentenversicherung, insbesondere Erwerbsminderungsrenten und Reha-Leistungen. Die restlichen Verfahren teilten sich im Wesentlichen in Streitigkeiten im Bereich Pflege, Krankenversicherung (Leistungen der GKV, Hilfsmittel) sowie Unfallversicherung (Arbeitsunfall und Berufskrankheit) auf.
"Rund 9,5 Millionen Euro haben wir für Mitglieder unseres Verbandes im Jahre 2025 erkämpft. Das ist ein großer Erfolg für alle, die sich mit Hilfe des SoVD gewehrt haben – gegen falsche Bescheide, fehlerhafte Ablehnungen von Rente und Reha, abgelehnte Pflege- und Behinderungsgrade oder etwa zu Unrecht abgelehnte Hilfsmittel“, so der Vorsitzende des SoVD-Landesverbands NRW, Franz Schrewe. „Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass es sich lohnt, sich zu wehren. Die Kostenträger scheinen Anträge und Widersprüche auch schon mal abzulehnen und abzuwarten, ob sich Widerstand regt.“ Dank des SoVD NRW müsse man sich das aber nicht gefallen lassen. „Anders als bei einer Rechtschutzversicherung gibt es bei uns keine Wartezeit. Auch wer bereits ein akutes Problem hat, kann sofort Mitglied bei uns werden und Hilfe erwarten." Angesichts eines Monatsbeitrags von 7,90 Euro lohne sich die Mitgliedschaft auch dann, wenn man erst nach Jahren auf die Hilfe des Verbandes zurückgreifen müsse, so Schrewe, der das Amt des Landesvorsitzenden seit 2015 ausübt.
