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Höchstleistungen bei den Paralympics 2014 – Inklusion durch Sport

Inklusion durch Sport

Die Paralympics sind die Olympischen Spiele für Sportlerinnen und Sportler mit körperlicher Behinderung. Vom 7. bis 16. März 2014 kamen im Anschluss an die Olympischen Winterspiele in Sotschi rund 700 Sportlerinnen und Sportler aus 45 Nationen zusammen, um in fünf Sportarten des Leistungssports (Biathlon, Rollstuhlcurling, Ski Alpin, Ski Nordisch und Sledge-Eishockey) insgesamt 72 Medaillenentscheidungen auszutragen.

Das deutsche Nationale Paralympische Komitee nominierte im Vorfeld sechs Athletinnen und sieben Athleten, die für Deutschland an den Paralympics in Sotschi teilnahmen. Mit 15 gewonnen Medaillen und Platz 2 im Medaillenspiegel erzielte die deutsche Mannschaft ein hervorragendes Ergebnis. Die erst 21 Jahre alte Anna Schaffelhuber war mit fünf Goldmedaillen im Ski Alpin beste deutsche Athletin. 

„Die Paralympics waren ein mitreißendes Sportereignis, das Menschen mit körperlicher Behinderung in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Die Paralympics verdeutlichen die Vielfalt des Lebens und sensibilisieren die Weltgemeinschaft für gehandicapte Menschen. Außerdem erhalten die Paralympioniken durch ihre außergewöhnlichen Leistungen im besonderen Maße die Anerkennung, die allen Menschen mit Behinderung für eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft gebührt“, erklärt Daniel Baldauf, Sprecher der Landesjugendleitung des Sozialverbands Deutschland NRW.

Der Sport könne einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen leisten. Deshalb fordere der SoVD NRW für den Breitensport integrative Sportmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung möglichst in allen Sportvereinen und allen Sportarten. „Der gemeinsame Sport von Menschen mit und ohne Behinderung fördert die gesellschaftliche Offenheit und trägt zum Abbau von Berührungsängsten bei. Alle gesellschaftlichen Bereiche sind nach wie vor aufgefordert, weitere Kraftanstrengungen zu unternehmen, um eine gleichberechtigte Teilhabe am Sport und durch Sport zu ermöglichen“, so Baldauf weiter.




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