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SoVD-Jugend NRW beim Bundesjugendtreffen in Berlin

SoVD-Jugend NRW beim Bundesjugendtreffen in Berlin

Am 29. Mai 2015 war es wieder so weit. Die SoVD-Jugend traf sich vom 29. bis zum 31. Mai in Berlin. Alle zwei Jahre steht ein Bundesjugendtreffen an, bei dem vor allem der Austausch  der Jugendlichen sowie die Diskussion über aktuelle jugendpolitische Themen im Vordergrund stehen.

In diesem Jahr nahmen am Bundesjugendtreffen Nicole Schulz, Benjamin Stoiber, Andreas Hupe und Janna Ahrens aus der Landesjugendleitung des SoVD NRW teil. Neben den Mitgliedern der Landesjugendleitung NRW waren auch weitere Mitglieder der SoVD-Jugend NRW vor Ort. So konnten die „alten Hasen“ den Neuen vieles über die Arbeit der SoVD-Jugend NRW berichten und zu geplanten Veranstaltungen der Jugend in NRW einladen.

Nicole Schulz, die neben ihrem Amt als 2. Bundesjugendvorsitzende auch in der Landesjugendleitung als Beisitzerin aktiv ist, freut sich über die vielen neuen Gesichter: „Die Jugendarbeit sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene macht mir sehr viel Spaß, weil ich immer neue junge Menschen kennenlerne, die sich genau wie ich für die Jugendarbeit im Verband engagieren. Um möglichst viele Jugendliche einzubinden, führen wir in NRW auch offene Sitzungen durch, an denen auch junge SoVD-Mitglieder teilnehmen können, die keine Mitglieder der Landesjugendleitung sind. Dies hat sich in der Vergangenheit zur aktiven Einbindung der Mitglieder bereits bewährt.“

Die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche war beim diesjährigen Bundesjugendtreffen das Hauptthema. Gestartet wurde die Veranstaltung mit einem Austausch der teilnehmenden SoVD-Jugend Mitglieder zu dem Motto „Chance durch Ausbildung und Arbeit – Für ALLE!“. Hierzu fand eine Podiumsdiskussion mit fachkundigen Referenten des BIBB (Bundesinstitut für berufliche Bildung), des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) und eines Berufsbildungswerkes statt. Neben einer angeregten Diskussion der Experten, beteiligten sich auch die Jugendlichen sehr stark und berichteten von ihren persönlichen Problemen und Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche. Problematisch sei aus Sicht der Jugendlichen vor allem die Notwendigkeit von höheren Schulabschlüssen zum Start einer Ausbildung, die vorher auch mit einem Hauptschulabschluss möglich gewesen waren. Zudem seien Betriebe oft unerfahren im Umgang mit behinderten Menschen und trauen sich die Ausbildung eines behinderten Jugendlichen nicht zu. Hier müsse Aufklärung betrieben werden und nach individuellen Lösungen gesucht werden.

Nach der intensiven Diskussion wurde der Tag mit einem gemeinsamen Besuch einer Ausstellung über die Geschichte von Berlin sowie der Besichtigung eines Atomschutzbunkers abgerundet. Abends kamen die Jugendlichen zu einer Party zusammen. Insgesamt war das Bundesjugendtreffen eine informative und interessante Veranstaltung bei der auch neue Mitglieder für die aktive Mitarbeit im Verband gewonnen werden konnten.




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