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Chancen für Teilhabe verbessern

Chancen für Teilhabe verbessern

Anlässlich des 5. Mai, dem Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, möchte die SoVD-Jugend auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen.

Inzwischen ist der 5. Mai fester Bestandteil im Kalender der SoVD-Jugend NRW. 2013 machte die SoVD-Jugend mit Plakaten auf die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung aufmerksam. Ein Jahr später besuchten Mitglieder der SoVD-Jugend das Berufsbildungswerk CJD in Frechen und erhielten im Rahmen eines Gesprächs mit dem Geschäftsführer mit einem anschließenden Rundgang über das Gelände einen umfassenden Einblick in die Arbeit des CJD. 2015 durfte die SoVD-Jugend das Dietrich-Bonhoeffer-Haus (DBH) in Hürth besuchen. Das DBH ist das einzige Internat für körperbehinderte Kinder und Jugendliche in NRW. Der Unterricht für die Schüler des DBH findet in der LVR-Förderschule Anna-Freud-Schule in Köln statt. Die Anna-Freud-Schule ist in NRW die einzige Förderschule für die Sekundarstufe I und II. Hier können die Schüler qualifizierte Schulabschlüsse der Sekundarstufe I und Abschlüsse der gymnasialen Oberstufe, die Fachhochschulreife und das Abitur, erwerben. Die Anna-Freud-Schule praktiziert schon seit Jahren die „umgekehrte“ Inklusion. So werden Schüler der nahegelegenen Realschule in die Förderschule integriert. Im Gespräch mit den Geschäftsführern des DBH sowie einem Rundgang durch das Haus konnte die SoVD-Jugend einen Einblick in das Leben der Internatsschüler erhalten.

Auch in diesem Jahr ist der 5. Mai ein wichtiger Termin für die Jugend in NRW. Denn in diesem Jahr bildet der 5. Mai den Startschuss für die Bundesjugendkonferenz der SoVD-Jugend in Berlin. Aus NRW werden hier insgesamt zehn sozial- und jugendpolitische Anträge eingebracht. „Davon zielen fünf Anträge konkret auf die Verbesserung der Teilhabe von behinderten Menschen ab. Unsere Themen sind: Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung bekämpfen, Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Behinderung verbessern, Mehr Aufklärung über psychische Erkrankungen - Barrieren in den Köpfen der Menschen abbauen, Inklusive Sportangebote fördern und einen Inklusiven Ausbildungsmarkt aufbauen. Jetzt gilt es die Grundsteine für die nächsten Jahre zu legen.“, so Andreas Hupe, der Sprecher der Landesjugendleitung NRW. Gemeinsam wird sich die SoVD-Jugend auf Landes- und Bundesebene für die Umsetzung der Forderungen einsetzen.




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