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Situation von Frauen mit Behinderung verbessern

Frauen und Mädchen mit Behinderung sind überproportional häufig von Gewalt betroffen. Die Gewalt findet zu Hause, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder bei der Pflege statt.

Um präventiv der Gewalt entgegenzutreten, müssen Mädchen und Frauen mit Behinderung in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. So können sie sich besser behaupten. Zudem muss das Fachpersonal wie Betreuer, Lehrer oder auch Fachkräfte in den Frauenberatungsstellen geschult werden. Die Barrierefreiheit in den Frauenberatungsstellen und den Frauenhäusern ist dabei für Hilfeangebote eine Grundvoraussetzung.  

Der Landesaktionsplan „NRW schützt Frauen und Mädchen vor Gewalt“ (LAP) ist ein klares Zeichen für den Willen der Landesregierung Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Handlungserfordernisse werden vor allem im Ausbau bedarfs- und zielgruppengerechter Hilfesysteme gesehen. Insbesondere Frauen und Mädchen mit Behinderung und Personen, die auf Pflege angewiesen sind, benötigen spezielle Angebote. Deshalb fordert der Frauenpolitische Ausschuss des SoVD NRW einen schnellen Aufbau von entsprechenden Hilfesystemen.

„Den Worten müssen auch Taten folgen. Nur das Erkennen und Festhalten von notwendigen Maßnahmen reicht nicht aus. Frauen und Mädchen mit Behinderung sind bisher von vielen Angeboten ausgeschlossen. Das muss sich schnell ändern. Um der Gewalt gegen Frauen wirkungsvoll und nachhaltig zu bekämpfen, ist ein gesichertes Finanzierungskonzept Grundvoraussetzung. “, so Jutta König, Landesfrauensprecherin im SoVD NRW.




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