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Feuer und Flamme für Lohngerechtigkeit

Frauen verdienen im Durchschnitt rund 22 Prozent weniger als Männer. Auf das Jahr gesehen, arbeiten Frauen so über zweieinhalb Monate länger als Männer, um den gleichen Lohn zu erhalten. Die Benachteiligungen von denen Frauen in unserer heutigen Gesellschaft betroffen sind, sind nicht vereinbar mit dem Verständnis des SoVD von Gleichberechtigung.

„Wir fordern: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Frauen sind massiv von Altersarmut bedroht. Deshalb setzen wir uns für die Aufwertung typischer Frauenberufe ein. Denn diese werden traditionell schlechter entlohnt. Zudem muss endlich eine verlässliche Infrastruktur für die Betreuung von Kindern und in der Pflege von Angehörigen geschaffen werden. Nur durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann die Gleichberechtigung beider Geschlechter gelingen.“, so die Landesfrauensprecherin Jutta König.

Unter dem Motto „Wir brennen für Lohngerechtigkeit“ protestiert der Frauenpolitische Ausschuss am 18.03.2017 gemeinsam mit vielen weiteren Netzwerkpartnern vor dem Carsch-Haus in Düsseldorf. In der Zeit von 11:30 bis 13:00 Uhr sind die Frauen deutlich sichtbar mit schwarzer Kleidung und roten Akzenten vor Ort und verteilen rote Taschen als Symbol für die klammen Kassen der Frauen. Neben Düsseldorf finden weitere Aktionen des SoVD Nordrhein-Westfalen landesweit in vielen Städten statt.




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