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Forderungen der SoVD-Jugend zur Landtagswahl am 14. Mai 2017

Die Jugendpolitischen Forderungen können Sie hier auch als pdf downloaden: Download

Jugendpolitik muss ressortübergreifend als Querschnittsaufgabe verstanden werden. Für eine zukunftsfähige Jugendpolitik bedarf es einer angemessenen finanziellen Ausstattung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Jugendpolitik soll alle Jugendlichen miteinschließen und nicht nur auf Problemgruppen beschränkt sein.

Die SoVD-Jugend NRW fordert:

•             Soziale Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen

•             Gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten

•             Mobilität für alle sicherzustellen

•             und eine gerechte Zukunft für die heutigen Kinder und Jugendlichen sowie die nachfolgenden Generationen

 

Soziale Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen

Kinderarmut entsteht durch die Armut der Eltern. Die Armut zeigt sich nicht nur im Fehlen finanzieller Mittel. Sie bedeutet für die Betroffenen auch schlechtere Startchancen, ein niedrigeres Bildungsniveau und eine eingeschränkte soziale Teilhabe. Diese soziale Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen muss bekämpft werden.

Kinder und Jugendliche mit gesundheitlichen und psychischen Einschränkungen können oft nicht gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Durch Barrieren in den Köpfen der Menschen und Barrieren im öffentlichen Raum sind sie in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt. Der Weg zu Freunden, der Besuch einer bestimmten Schule oder der Start einer Ausbildung muss für alle selbstverständlich sein. Deshalb müssen die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Kindern und Jugendlichen mit Handicap geschaffen werden.

 

Gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen gewährleisten

Das Bildungssystem ist selektiv und benachteiligt Kinder und Jugendliche aus wirtschaftlich schwächeren Familien sowie Kinder und Jugendliche mit gesundheitlichen und psychischen Einschränkungen.

Alle Kinder und Jugendlichen müssen individuell gefördert werden. Dafür bedarf es eines gleichberechtigten Zugangs zu Bildung.

Inklusion bedeutet gleiche Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe. Für eine inklusive Schule und einen inklusiven Ausbildungsmarkt müssen die Voraussetzungen, sowohl auf der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ebene, geschaffen werden. Die Barrieren in den Köpfen der Menschen müssen genauso wie die baulichen Barrieren abgebaut werden.

Das Ausbildungsplatzangebot muss dem Grundrecht auf Berufswahlfreiheit Rechnung tragen und Jugendliche mit Handicap miteinschließen.

Jeder Jugendliche und junge Erwachsene muss die Möglichkeit auf einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz erhalten. 

 

Für eine gerechte Zukunft

Eine verantwortliche und nachhaltige Politik ermöglicht gleichwertige Lebensgestaltungschancen in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen und sie sorgt für einen Ausgleich zwischen sozialen Gruppen. Die Herausforderungen in den sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen müssen ganzheitlich betrachtet werden. Dabei sind immer die Folgen des heutigen politischen Handelns für junge Menschen und die nachfolgenden Generationen in den Blick zu nehmen und auch der jungen Generation Möglichkeiten der Mitgestaltung zu geben.

 

 

 

Verabschiedet von der Landesjugendleitung des SoVD NRW e.V. am 26.03.2017.

 

 




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