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Mehr Aufklärung über psychische Erkrankungen

Fast jeder dritte Mensch leidet im Verlauf seines Lebens an einer seelischen Erkrankung. Im Gegensatz zu körperlichen Erkrankungen sind psychische Erkrankungen nicht sichtbar. Psychische Erkrankungen spielen sich im Gehirn ab und betreffen die Gefühle und Gedanken der Betroffenen. Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter sind häufiger als allgemein angenommen. Die Zahl der psychisch erkrankten Jugendlichen steigt stetig. Trotz steigender Zahl der Erkrankten existiert ein großes Unwissen über die Krankheit, welches mit massiven Vorurteilen gegenüber Betroffenen einhergeht. Vorurteile gegen psychisch stellen bei der Aufnahme einer Behandlung ein massives Hemmnis dar. Die Suche nach Hilfe und der frühzeitige Beginn einer Therapie, die eine chronische Erkrankung verhindern könnte, werden erschwert.

Die SoVD-Jugend NRW fordert bereits seit langem eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit seitens der Landesregierung und der Bundesregierung. Die Gesellschaft muss für die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Erkrankungen sensibilisiert werden. So können vorhandene Vorurteile gegenüber Erkrankten beseitigt werden. 2016 brachte die SoVD-Jugend NRW einen Antrag zu dem Thema bei der Bundesjugendkonferenz ein. Dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen. Darüber hinaus wurde das Thema auch als Schwerpunkt in die jugendpolitische auf Bundesebene des SoVD aufgenommen. Das nächste Bundesjugendtreffen vom 06. bis zum 08. Oktober 2017 steht unter dem Motto „Psychische Erkrankungen von Menschen in der Gesellschaft“.




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