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Besuchen Sie uns auf der Fachmesse Rehacare!

Gesundheit, Hilfsmittel, Reha, Pflege, Senioren- und Behindertensport...diese Messe bietet für jeden etwas!

Besuchen Sie uns doch an unserem Stand! Lassen Sie sich in sozialen Fragen beraten oder kommen Sie einfach so auf ein Getränk bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

Die Rehacare - vom 26. bis 30. September in den Messehallen Düsseldorf

Hier geht es zum interaktiven Hallenplan der Rehacare

Den SoVD finden Sie in Halle 3. Am Stand F29 sind Sie richtig!
Hier haben wir einen Plan zum Ausdrucken für Sie, dann finden Sie uns garantiert!

Und wie komm ich zur Messe? Hier die Anfahrtsbeschreibung
Aussteller-Informationen

Der SoVD auf der Rehacare - Ein Film mit Impressionen (Youtube)
Bericht der SoVD-Zeitung über die Rehacare 2017

Breites Bündnis für inklusive Bildung in NRW gegründet

Organisationen von Schülern, Eltern, Lehrern und Menschen mit Behinderung fordern gemeinsam mit den Sozialverbänden konkrete wirksame Maßnahmen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems. Auf der Pressekonferenz im Landtag kündigten Sprecher*innen des Bündnisses an, die Schulpolitik der Landesregierung in Hinblick auf Inklusion fortan genau zu beobachten und zu kommentieren. Sie forderten einen konkreten und schlüssigen Maßnahmen- und Stufenplan, wie aus dem lückenhaften und zum Teil qualitativ unzureichenden Angebot des Gemeinsamen Lernens ein inklusives Schulsystem aufgebaut werden soll. Gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung müsse selbstverständlich werden

Zur Pressemitteilung

Der SoVD beim Deutschen Seniorentag

 

Es gibt ihn seit 1987 und er ist einer der wichtigsten Veranstaltungen des Landes, wenn es um die Belange älterer Menschen geht: Der Deutsche Seniorentag. Alle drei Jahre findet er statt und dieses Jahr war es wieder so weit: Vom 28. bis 30. Mai konnten sich tausende Besucher in den Dortmunder Westfalenhallen zu den unterschiedlichsten Themen informieren, beraten und inspirieren lassen. Nicht nur Verbände und Vereine präsentierten sich, auch Firmen und Unternehmen waren zahlreich vertreten. Barrierefreie Reisen, Medizinprodukte, Computerspiele für Senioren (und die ganze Familie), Gesundheit, Pflege, aber auch Wohnkomfort, Freizeitmöglichkeiten, Sportangebote - das Angebot war wirklich abwechslungsreich.

Eröffnet wurde die Messe von Franz Müntefering, dem Vorsitzenden der BAGSO, die den Seniorentag ausrichtet. BAGSO, das ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, unter deren Dach sich über 100 Verbände versammelt haben, unter anderem auch der Sozialverband Deutschland.  Und selbstverständlich war auch der SoVD wichtiger Bestandteil des Messe-Angebotes und mit seinem zentralen Stand in Halle 3 (direkt gegenüber dem Stand der NRW-Landesregierung) für die Besucherinnen und Besucher auch kaum zu übersehen.  Hunderte Interessierte kamen an unseren Stand und hatten ein offenes Ohr für unsere Informationen. Die Gespräche, die sich dabei ergaben, waren zahlreich und vielfältig. Mal ging es um die traditionsreiche Geschichte unseres Verbandes, oft aber auch über die ganz praktischen Vorteile einer Mitgliedschaft im SoVD. Einige Besucher hatten auch – mal abgesehen davon, dass fast alle eine SoVD-Tasche haben wollten – ganz konkrete Anliegen und ließen sich zum Beispiel durch unseren Juristen Holger Friedberg (Hamm-Unna) unverbindlich in sozialrechtlichen Fragen beraten. Manche hatten auch Auch etliche prominente Gäste und Dialogpartner erwiesen uns am Stand die Ehre, so etwa der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering, die Landesbehindertenbeauftragte Claudia Middendorf, die ehemalige NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann, dessen Get-together am Stand der Landesregierung aufgrund des Austauschs mit uns sogar ein paar Minuten später begann.

Zu den Ehrengästen des Deutschen Seniorentags gehörte Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der in seiner Festrede betonte,  dass die Politik dazu verpflichtet sei, „dafür zu sorgen, dass auch im Alter für alle ein würdiges Leben möglich ist“.  Er betonte auch das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich bei allen, die bereit seien, sich für andere einzusetzen. Auch auf das große Thema Pflege ging der Bundespräsident ein und forderte in diesem Zusammenhang, dass die pflegenden Berufe endlich die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen („Ich hoffe, dass das Wort ‚Pflegenotstand‘ nicht dauerhaft zum deutschen Sprachgebrauch gehören muss").

Natürlich wurde auch viel diskutiert. In dem abwechslungsreichen Veranstaltungskalender mit insgesamt mehr als 200 Programmpunkten war der SoVD mit einem eigenen Beitrag vertreten: Die Podiumsdiskussion „Prävention & Rehabilitation vor und bei Pflege – So kommen Sie zu Ihrem Recht“ wurde dabei von Dieter Voss geleitet, dem neuen Vorsitzenden des Sozialpolitischen Ausschusses des SoVD (Bund) und war gut besucht, unter anderem auch von vielen SoVD-Aktiven aus NRW. Voss diskutierte mit ausgewählten Fachleuten aus der Pflegebranche und führte souverän durch die Debatte, an der sich auch etliche Zuschauer beteiligten.

Barrierefreiheit darf nicht zur leeren Worthülse verkommen!

Die Sozialverbände VdK NRW, SoVD NRW und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben NRW e.V. haben mit deutlichen Worten die mangelhaften Pläne der Landesregierung zur Barrierefreiheit in Wohngebäuden und öffentlich zugänglichen Gebäuden kritisiert. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist nicht zuletzt angesichts der demografischen Entwicklung hoch und wächst zunehmend. Vor diesem Hintergrund bemängeln die Vorsitzenden Horst Vöge (VdK NRW), Franz Schrewe (SoVD NRW) und Horst Ladenberger (ISL NRW), dass die geplanten Regelungen im Entwurf für ein Baurechtsmodernisierungsgesetz statt verbesserten Grundlagen sogar Verschlechterungen mit sich bringen würden.
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Fakten-Blatt zu unserer Kritik 

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: NRW-Landesregierung muss mindestens einen Gang höher schalten

Der Landesvorsitzende des SoVD NRW, Franz Schrewe, hat auf dem heutigen Jahresempfang des Verbands ein klares Bekenntnis zum Menschenrecht auf gleichberechtigte Teilhabe eingefordert und die Landespolitik in diesem Zusammenhang aufgerufen, bei der Umsetzung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention endlich aufs Tempo zu drücken: „Wir brauchen gleichwertige Lebensverhältnisse in diesem Land, das ist das Ziel. Und wenn das erreicht werden soll (und das soll es!), dann muss NRW gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden endlich auf eine landesweite, weitestgehend einheitliche, flächendeckende Umsetzung der UN-BRK hinwirken“, erklärte Schrewe in Anwesenheit vieler Vertreterinnen und Vertretern des Landtags und vor insgesamt fast 100 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und öffentlichem Leben. NRW dürfe es nicht den Städten und Kommunen überlassen, ob und wie weit diese sich an die Vorgaben der BRK halten oder nicht: „Das Land muss den Hut aufhaben“, so seine eindringliche Forderung.

In den Mittelpunkt seiner Rede stellte Schrewe vor allem die enormen Teilhabe-Defizite beim Wohnungsbau. Das NRW-Bauministerium habe in den letzten Wochen öffentlich den Anschein erweckt, die neue Landesbauordnung würde für Barrierefreiheit im Neubau sorgen. Davon könne jedoch leider keine Rede sein, betonte der SoVD-Landesvorsitzende und sprach von einer „Mogelpackung“. Es sei bislang völlig unklar, was Barrierefreiheit bei Wohnungen überhaupt bedeuten soll. Außerdem gebe es gar keine verbindlichen Vorgaben, um sicherzustellen, dass diese Wohnungen auch von alle Menschen – auch die im Rollstuhl – erreichbar sind, zum Beispiel durch Aufzüge und ausreichend breite Zugangsbereiche: „Das geht alles gar nicht und das werden wir auch sehr deutlich machen“, ergänzte Schrewe mit Blick auf die bevorstehende Anhörung vor der Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Dieses war von der Landesregierung damit beauftragt worden, die Fortschritte bei der UN-BRK-Umsetzung zu überprüfen.

Rede von Franz Schrewe Word PDF
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Equal Pay Day: SoVD NRW protestiert landesweit für Lohngerechtigkeit - Frauen wollen keine kleinen Brötchen mehr backen

Unter dem Motto „Da fehlt doch was“ hat der SoVD (NRW) in Düsseldorf gemeinsam mit vielen Netzwerkpartnern für mehr Lohngerechtigkeit und Gleichberechtigung protestiert (hier ein Bericht). Die Demo fand am 17. März, einen Tag vor dem eigentlichen "Equal Pay Day" statt. 

In vielen weiteren Städten beteiligte sich der SoVD ebenfalls an Aktionen.  Die immer noch bestehende Lohnlücke lässt sich schließlich statistisch belegen und darf nicht einfach so hingenommen werden. Im Durchschnitt verdienen Frauen rund 21 Prozent weniger als Männer, was bedeutet, dass sie - auf das Jahr gesehen - nach derzeitigem Stand bis zum 18. März des darauffolgenden Jahres arbeiten müssten, um den gleichen Lohn zu erhalten wie die Männer. Eine solche Benachteiligung ist nicht vereinbar mit unserem Verständnis von Gleichberechtigung. Schlechte Entlohnung führt zu mageren Renten und einem erhöhten Armutsrisiko.  

Neuordnung des Arbeitsmarkts - Inklusion statt Hartz IV

Nach dreizehn Jahren Hartz IV sind die Probleme auf dem Arbeitsmarkt drängender denn je. Wir haben in Deutschland einen hohen Anteil verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit und prekäre, unsichere Beschäftigung weitet sich immer stärker aus. Mit unserem Positionspapier „Inklusion statt Hartz IV“ möchten wir einen Beitrag leisten, um die Situation der Arbeitslosen, aber auch zahlreicher Beschäftigter zu verbessern. Wir fordern ein Umdenken in der Arbeitsmarktpolitik.

100 Jahre SoVD - Ministerpräsident Armin Laschet würdigte den Verband



Der NRW-Landesverband des SoVD (Sozialverband Deutschland) hat am 1. September 2017 sein 100-jähriges Bestehen im Rahmen eines Festakts im Düsseldorfer Capitol-Theater gefeiert. Ehrengast und Festredner der Veranstaltung war Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der dem Verband nicht nur Glückwünsche der Landesregierung überbrachte, sondern auch den Einsatz des SoVD für Teilhabe und sozialen Ausgleich würdigte:

„Seit 100 Jahren steht der Sozialverband Deutschland für soziale Teilhabe und gelebte Solidarität mit den Schwächeren und Hilfebedürftigen: Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige, Rentnerinnen und Rentner, Patientinnen und Patienten. Zeit seines Bestehens hat er sich darüber hinaus stets für Demokratie, Frieden und soziale Gerechtigkeit stark gemacht. Er ist damit ein unverzichtbarer Partner für die Politik und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.“

Fast 200 Gäste nahmen an der Feierstunde teil, unter anderem rund 20 Abgeordnete des NRW-Landtags, sowie die Präsidenten mehrerer Sozialgerichte und hohe Vertreter weiterer Sozial- und Wohlfahrtsverbände. Der Landesvorsitzende des SoVD, Franz Schrewe, bedankte sich beim Ministerpräsidenten für dessen Würdigung der Verbandsarbeit. In seiner Rede hatte Schrewe zuvor einen sozialen Richtungswechsel auf Bundesebene gefordert. Auch die NRW-Landesregierung nahm er dabei in die Pflicht: „Bei der Inklusion in den Schulen jetzt auf die Pausentaste zu drücken“ wäre nicht nur nicht im Sinne der Kinder, „sondern mit Blick auf die verbindlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention, gerade im Bereich Schule, wäre es schlichtweg rechtswidrig“. Der Landesvorsitzende forderte außerdem eine „offensive soziale Wohnungspolitik“, die unter anderem das Ziel haben müsse, dass sämtliche Neubauwohnungen auch von Rollstuhlfahrer genutzt werden können. Dabei und mit Blick auf das Thema Teilhabe wurde Schrewe grundsätzlich: „Was fehlt sind systematische Programme des Landes und der Kommunen, um Barrieren, die behinderte Menschen am selbstbestimmten Leben hindern, erstens zu registrieren und zweitens zu beseitigen.“

Das Manuskript der Rede von Franz Schrewe und ein Pressefoto stehen Ihnen zum Download bereit: www.sovd-nrw.de

 

Was ist der SoVD und warum lohnt sich die Mitgliedschaft?

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) setzt sich seit 100 Jahren für die Teilhabe-Rechte benachteiligter Menschen ein und ist der Politik als kritische Stimme ein fester Begriff. Der Verband hat sich von einer Organisation für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene zu einem modernen Dienstleistungsverband weiterentwickelt. Heute vertritt er die Rechte aller benachteiligten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Interessen und Belange älterer, behinderter, pflegebedürftiger und sozial schwacher Menschen. Der SoVD NRW hat knapp 100 000 Mitglieder und berät diese kostenlos in 25 Geschäftsstellen in NRW. Die Juristinnen und Juristen beantworten dort Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung oder auch Sozialhilfe. Sie prüfen Ansprüche, helfen bei Anträgen, legen Widerspruch gegen negative oder falsche Bescheide ein und klagen falls nötig auch vor den Sozialgerichten. Auf diese Weise verhelfen wir unseren Mitgliedern zu ihrem Recht. 2016 haben wir 6538 Verfahren abgeschlossen und einen Betrag von 5 554 451,45 Euro erstritten. Die Erfolgsquote lag im NRW-Schnitt bei erfreulichen 52 Prozent, stellenweise auch deutlich höher. Die Mehrheit der Verfahren in NRW endete für die betroffenen SoVD-Mitglieder also positiv. Der Verband ist politisch unabhängig und finanziert sich und seine Sozialberatung fast ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen. Die Einzelmitgliedschaft im SoVD NRW kostet 6 Euro im Monat.

Fotos, Videos und Hintergründe zur 100-jährigen Geschichte des SoVD finden Sie auf
www.sovd.de/100




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