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Weltfrauentag 2018

Der heutige Weltfrauentag (8. März) ist Symbol für die bisher erkämpften Rechte von Frauen. Gleichzeitig jedoch auch Mahnmal für die fehlende vollkommene Gleichberechtigung von Mann und Frau. Deshalb machen die SoVD-Frauen NRW-weit mit Aktionen auf die Ungleichbehandlung und die daraus resultierenden notwendigen Änderungen aufmerksam. Denn ohne Frauen ist kein Staat zu machen!

„Über ihren gesamten Lebensweg sind Frauen benachteiligt. Das beginnt oft schon bei der Berufswahl. Die traditionell weiblichen Berufe werden schlechter bezahlt. Zudem sind es auch heute immer noch die Frauen, die für die Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen ihre Erwerbsarbeit unterbrechen oder in Teilzeit arbeiten. Hinzukommt die Ungleichbehandlung bei der Entlohnung. Frauen verdienen rund 21 Prozent weniger als Männer. Eine eigenständige Absicherung, vor allem für das Alter, ist damit nicht möglich.“, so die Landesfrauensprecherin Jutta König. 

In Deutschland haben die Mütter des Grundgesetzes 1949 einen wichtigen Grundstein gelegt. Die verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau ist jedoch leider bis heute – 69 Jahre danach – in Politik und Gesellschaft nicht umgesetzt. Faktisch gibt es keine tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann.

Auch wenn in Sachen Bildung Mädchen mittlerweile aufgeschlossen und in manchen Bereichen die Jungen überholt haben, setzt sich dies bei der beruflichen Karriere nicht fort. Frauen sind immer noch unterrepräsentiert in sämtlichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch nicht erreicht. Jutta König weiter: „Auch Themen wie Genitalverstümmelungen, Zwangsheirat und häusliche Gewalt sind Bereiche, die eng mit den Rechten von Frauen korrelieren. Gesetze müssen Frauen schützen und eine verlässliche Hilfsstruktur für alle betroffenen Frauen muss gewährleistet sein. Dann haben wir schon viel erreicht.“

 




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