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Weltgesundheitstag 2018

Am 7. April ist der Weltgesundheitstag. Aus diesem Anlass möchten die Landesfrauensprecherin Jutta König und ihre Mitstreiterinnen aus dem Frauenpolitischen Ausschuss auf ein Tabuthema hinweisen: Gewalt in der Pflege. Gewalt in der Pflege gehört zum Pflegealltag, aber sprechen möchte niemand darüber. Betroffene hindert oft ihr Schamgefühl oder sie sind psychisch und körperlich nicht in der Lage dazu.

Dabei wird Gewalt in der Pflege sowohl von Pflegepersonen, als auch von pflegebedürftigen Menschen ausgeübt. Zu Gewalterfahrungen gehören verbale Übergriffe genauso wie Vernachlässigung oder auch körperliche und sexualisierte Gewalt. Gewalterfahrungen können massive kurz- und langfristige Folgen haben. „Genau deshalb muss das medizinische Fachpersonal für das Thema in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sensibilisiert werden. Vor allem sind Bildungsangebote zum Erkennen von Frühsignalen und zum Umgang mit Gewalt notwendig.“, so die Landesfrauensprecherin Jutta König.

Die Gründe von Gewalt in der Pflege sind vielschichtig. Es fehlt an Personal, Zeit und Hilfestellungen vor Ort. Dies geht oft einher mit einer Überforderung der Pflegeperson sowie mangelnder Aufarbeitung von Vorfällen. An diesen Problemen muss angesetzt werden. Darüber sind sich die Mitglieder des Frauenpolitischen Ausschusses im SoVD NRW einig.




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