Direkt zu den Inhalten springen

Corona

Gute Nachrichten: Ab dem 3. Juni 2020 können wir Sie wieder vor Ort beraten!

Ab dem 3. Juni öffnen wir unsere 19 Beratungsstandorte in NRW wieder für den Publikumsverkehr.  Auch wenn wir vorerst keine offenen Sprechstunden anbieten können - wenn Sie sich bei uns melden und im Vorfeld einen Termin vereinbaren, dann können wir Sie auch wieder vor Ort und von Angesicht zu Angesicht beraten. Dabei gelten selbstverständlich die gebotenen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Sicherlich haben Sie Verständnis dafür, dass ein Zutritt nur mit selbst mitgebrachtem Mund- und Nasenschutz erfolgen kann. Falls Sie Erkältungssymptome haben, nicht persönlich erscheinen können oder dies derzeit nicht möchten, dann beraten wir Sie gerne telefonisch oder per Mail. Egal, auf welchem Wege Sie sich an uns wenden, beim SoVD sind Sie in sozialrechtlichen Fragen immer in guten Händen!

Wir sind für Sie da, wenn Sie Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Sozialhilfe haben. Wir stellen für Sie auch Anträge, legen Widerspruch oder Klage ein.

Ganz konkret bedeutet das, dass wir zum Beispiel Fragen beantworten

  • zum Kurzarbeitergeld, auf das viele derzeit angewiesen sind.
  • zu existenzsichernden Maßnahmen wie Hartz IV oder Wohngeld.
  • rund um das Thema Krankengeld.
  • zur Begutachtung bei der Feststellung eines Pflegegrades, da der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) sein Verfahren umgestellt hat und derzeit nur nach Aktenlage beurteilt.

Gerne können Sie diese Informationen rund um unsere Beratung auch an Angehörige, Freunde und Bekannte weitergeben – wir stehen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Hier unsere PDF-Broschüre mit allen Beratungsstellen des SoVD NRW im Überblick

Sonderausgabe des SoVD-Magazins zu Corona

Die Verbreitung des Corona-Virus zeigt, was uns seit unserer Gründung als Verband wichtig ist: Wir müssen zusammenstehen, aufeinander Rücksicht nehmen, nicht egoistisch, sondern solidarisch handeln, füreinander da sein, Hilfe anbieten und auch annehmen. Corona bedingt, und das ist für uns ungewohnt, dass wir bei aller sozialer Zugewandtheit, Abstand halten. Das ist nicht leicht, denn wir haben alle ein Grundbedürfnis nach Nähe, aber es führt zurzeit leider kein Weg daran vorbei. Hier geht es zu Empfehlungen des Bundesfamilienministeriums und der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) im Umgang mit der Corona-Krise.

Und hier finden Sie:
tagesaktuelle Informationen der NRW-Landesregierung
Homepage des Robert-Koch-Instituts 
WDR-Themenseite zu Corona (wdr.de) 

Unsere Aktionsbroschüre rund um Corona - Jetzt mitmachen!

Sie wollen sich in Zeiten von Corona engagieren oder benötigen selbst Hilfe? Sie suchen nach Ansprechpartnern, haben Fragen zu COVID-19 oder wollen sich einfach mal inspirieren lassen?

Dann werfen Sie jetzt einen Blick in unsere Aktionsbroschüre!

Fragen und Antworten zur Sozialrechtsberatung in Zeiten von "Corona"

Interview mit Jens Eschmann, Leiter der Landesrechtsabteilung

Welche unmittelbaren Folgen hat die Corona-Krise für die Arbeit im Verband?

Für den SoVD ist natürlich stets das Wohlergehen seiner Mitglieder, Funktionsträger*innen und Mitarbeiter*innen oberste Maxime. Das Virus hat im Wesentlichen zur Folge, dass unsere Aktivitäten im Ehrenamt leider für eine Zeit ausgesetzt werden müssen. Für unsere rechtssuchenden Mitglieder haben wir sicher eine der Situation angemessene Lösung gefunden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir häufig mit Menschen in Kontakt treten, die einer Risikogruppe (Alter, Vorerkrankung) angehören und deren Schutz uns am Herzen liegt.

Was hat sich im SoVD NRW für die Mitglieder durch Corona verändert, was die Beratung angeht? Was raten Sie den Mitgliedern, die sich aktuell gegen einen negativen Bescheid wehren wollen?

Unsere Mitglieder können natürlich voll auf uns zählen. Die Beratung läuft ohne Probleme weiter. Sie verlagert sich nur vom persönlichen Gespräch zum Telefontermin. Telefonisch sind unsere Sozialberatungszentren sehr gut zu erreichen. Die für unsere Mitarbeiter maßgeblichen Unterlagen werden uns von den Mitgliedern ohne persönlichen Kontakt (z. B. per E-Mail oder in den Briefkasten) eingereicht. Unsere Jurist*innen haben dann alles, was sie für eine Vertretung im gewohnten Umfang benötigen.

Wenn es einmal aufgrund einer kurzfristig ablaufenden Frist schnell gehen muss, erhalten unsere Mitglieder die notwendigen Informationen, um zunächst selbst die notwendigen Schritte einzuleiten. Aber auch in diesem Fall übernehmen wir den Fall im Anschluss gerne.

Es laufen ja auch Verfahren vor den NRW-Sozialgerichten. Was gibt es da zu beachten bzw. welche Auswirkungen gibt es dort derzeit?

Grundsätzlich laufen die Verfahren wie gewohnt weiter. Auch die Richter*innen gehen natürlich weiter ihrer Tätigkeit nach. Jedoch haben wir bereits eine deutliche Abnahme von Terminen registriert.

Der MDK verzichtet derzeit auf körperliche Begutachtungen vor Ort. Was heißt das für Betroffene?

Gerade wenn Begutachtungen nur nach Aktenlage erfolgen, kann man nicht von einer angemessenen Entscheidung ausgehen. Dieses Problem ergab sich bereits häufig in Widerspruchsverfahren vor der Corona-Zeit, wenn der MDK trotz stichhaltiger Begründung des Widerspruchs nicht bereit ist, eine Zweitbegutachtung im persönlichen Umfeld durchzuführen. Bei einer Entscheidung nach Aktenlage ist man als Betroffener von Dokumenten (z. B. Befundberichten) abhängig. Die tatsächlichen Umstände bleiben dem MDK dann verborgen. Dessen Vorgehensweise ist zwar in dieser Situation verständlich, aber eben aus der Not geboren und nur deshalb gerade akzeptabel. Um zu entscheiden, ob Widerspruch eingelegt werden sollte, empfehlen wir eine Rücksprache mit unseren Mitarbeiter*innen.

Wagen Sie einen Blick in die Zukunft? Werden die Beratungsstellen des SoVD in NRW bald wieder für den Publikumsverkehr geöffnet?

Das ist für uns schwer einzuschätzen. Zunächst ist abzuwarten, ob, wann und in welcher Form die Kontaktsperren schrittweise zurückgenommen werden. Erst wenn sich hier Änderungen ergeben, können und müssen wir entscheiden, ob das Risiko, den Publikumsverkehr wieder aufzunehmen, vertretbar ist. Wie schon gesagt, haben wir es auch in unserer Rechtsberatung häufig mit besonders gefährdeten Menschen zu tun. Wir beobachten die Entscheidungen aber sehr genau und passen unser Verhalten stets zeitnah an.

Die Fragen stellte SoVD-Landespressesprecher Matthias Veit

Corona und die Folgen – Erzählen Sie uns Ihre GeschichteSie sind nicht allein mit Ihren Sorgen!

Angst ist zwar bekanntlich kein guter Ratgeber, aber Sorglosigkeit ist es angesichts dieses gefährlichen Virus auch nicht. Die Sonne scheint und wir können nicht einfach ins Grüne fahren und picknicken. Viel schlimmer aber: viele Menschen in Pflegeheimen sehnen sich nach Besuch, doch der muss in diesen Tagen zuhause bleiben. Menschliche Nähe ist für uns alle wichtig, ein Grundbedürfnis. Und doch sind die Maßnahmen richtig: So schwer es uns auch fällt, wir müssen Abstand halten, um uns selbst und um andere zu schützen. Wir müssen uns an den Blick oder gar das Tragen eines Mundschutzes gewöhnen, wie ungewohnt für uns das auch sein mag. Wir müssen hinnehmen, dass wir Freunde zwar anrufen, uns aber nicht mit ihnen treffen können. Wie gut oder schlecht gelingt Ihnen das? Was haben Sie, nicht nur an Ostern, schmerzlich vermisst? Welche Sorgen und Nöte haben Sie im Zusammenhang mit Corona?

Der SoVD NRW ist ein Verband, der Gemeinschaft lebt und in der jeder und jede zu Wort kommen darf. Zögern Sie also nicht und melden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch bei Dr. Michael Spörke (Leiter Abteilung Sozialpolitik, Tel. 0211/38603-13, m.spoerke(at)sovd-nrw.de ) oder Matthias Veit (Landespressesprecher, Tel. 0211/38603-14, m.veit(at)sovd-nrw.de)  Wir freuen uns auf Ihren Standpunkt und ihre ganz persönliche  Geschichte rund um „Corona und die Folgen“.

Zu den Menschen, die sich schon jetzt bei uns gemeldet haben, gehört Frau Schaller aus Herdecke. Warum der "Corona-Lockdown" eine besondere Belastung für die Familie ist und diese sich sehr über die Stadt ärgern musste, das alles lesen Sie hier

"Gemeinsam durch die Krise" - Mitmach-Aktion im SoVD

Trotz aller Sorgen und Nöte: vielleicht leben auch Sie ja in diesen Tagen nach dem Motto "Das Beste aus der Lage machen". Also: Wie füllen Sie Ihren Tag mit Inhalt? Arbeiten Sie beispielsweise im Garten oder auf dem Balkon, haben Sie zu einem Hobby (Modellbau, Puzzle, Handarbeiten…) zurückgefunden, schreiben Sie verstärkt Briefe oder kommunizieren Sie mit Freunden oder Verwandten über Bildtelefon? Wie hat sich Ihr Alltag verändert und was hilft Ihnen ganz persönlich, nicht den Mut zu verlieren? Bekommen Sie Unterstützung von Nachbarn oder Freunden? Oder helfen Sie vielleicht anderen?

Falls Sie Lust haben, darüber zu sprechen, dann melden Sie sich gern mit Ihrer Geschichte und einem Foto bei uns! Wir im SoVD wollen mit einer spontanen und unkomplizierte Aktion „Gemeinsam durch die Krise“ unseren Mitgliedern zeigen, dass sie in der aktuellen Situation (der "Corona-Krise") nicht alleine sind – und eben auch der SoVD ein wichtiges Bindeglied darstellt. Hierfür wollen wir auf der Homepage unserer Bundesorganisation www.sovd.de (oder vereinzelt auch in der SoVD-Zeitung "Soziales im Blick") Bilder oder Selfies aus dem täglichen Leben zeigen, die den individuellen Umgang mit der Quarantäne und den daraus folgenden Einschränkungen zeigen.

Hier unser Flyer mit einigen Beispielen.  Gerne weiterleiten!  Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen!

Texte, Fotos und Anfragen in diesem Zusammenhang können Sie an SoVD-Redakteur Joachim Baars schicken: joachim.baars(at)sovd.de