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Wir sind auch vor Ort wieder für Sie da!Geschäftsstellen des SoVD NRW seit 3. Juni wieder geöffnet

Auch wenn wir vorerst keine offenen Sprechstunden anbieten können, wo man einfach spontan vorbei kommt - wenn Sie sich bei uns melden und im Vorfeld einen Termin vereinbaren, dann können wir Sie endlich auch wieder vor Ort und von Angesicht zu Angesicht beraten. Dabei gelten selbstverständlich die gebotenen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Sicherlich haben Sie Verständnis dafür, dass ein Zutritt nur mit selbst mitgebrachtem Mund- und Nasenschutz erfolgen kann. Falls Sie Erkältungssymptome haben, nicht persönlich erscheinen können oder dies derzeit nicht möchten, dann beraten wir Sie gerne telefonisch oder per Mail. Egal, auf welchem Wege Sie sich an uns wenden, beim SoVD sind Sie in sozialrechtlichen Fragen immer in guten Händen!

Wir sind für Sie da, wenn Sie Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Sozialhilfe haben. Wir stellen für Sie auch Anträge, legen Widerspruch oder Klage ein. Gerne beantworten wir Ihre Fragen, beispielsweise zum Kurzarbeitergeld, auf das viele derzeit angewiesen sind, zu existenzsichernden Maßnahmen wie Hartz IV oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, zum Thema Krankengeld oder etwa zur Begutachtung bei der Feststellung eines Pflegegrades, da der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) sein Verfahren umgestellt hat und derzeit nur nach Aktenlage beurteilt. Gerne können Sie diese Informationen rund um unsere Beratung auch an Angehörige, Freunde und Bekannte weitergeben – wir stehen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Herzliche Grüße
Jens Eschmann

SoVD NRW äußert sich zum KonjunkturpaketKeine Befreiung aus der Schuldenfalle 

Die Rheinische Post hatte den SoVD-Landesverband gebeten, das vom Bund verabschiedete Konjunkturpaket zu bewerten. Wir haben daraufhin mit folgender Stellungnahme reagiert, die am nächsten Tag auf Seite 1 der Zeitung in Teilen zitiert wurde. Hier für Sie unser komplettes Statement, da der RP-Artikel nur für RP-Abonnenten online sichtbar ist (RP+):

Die Unterstützung der NRW-Kommunen durch das Konjunkturpaket des Bundes ist richtig und war lange überfällig. Mehr als ein Schritt in die richtige Richtung ist dies aber nicht, denn die klammen Städte und Gemeinden im bevölkerungsreichsten Bundesland werden ja nicht dauerhaft entlastet. Eine Entschuldung wird es nun ausdrücklich nicht geben. Das Problem der chronischen Unterfinanzierung, der hohen Zinslast, des engen Spielraums durch über Jahre angehäufte Schulden bleibt also bestehen. Die Strukturschwäche einiger NRW-Kommunen ist nicht selbst verschuldet mit diesem Mythos muss Schluss sein. Schon vor "Corona" litten einige Städte und Gemeinden mehr als andere unter geringen Gewerbesteuereinnahmen einerseits und zu hohen Belastungen andererseits. Die  jetzt beschlossene Konjunkturspritze verschafft ihnen kurzfristig Luft, dauerhaft gelöst ist das Problem damit aber nicht. Arme Städte werden weiter unter ihren Schulden, die sie über Jahre aufgebaut haben, leiden und wenig Spielraum für Gestaltung und große Investitionen in die Zukunft haben, auch wenn das Bild heute, im Lichte dieser einmaligen Hilfsaktion durch den Bund, weniger negativ wirken mag. NRW-Städte brauchen attraktive Plätze und Begegnungsstätten, gute Bildungs- und Kulturangebote, Lebensqualität, gut ausgestattete Schulen - und all das gerade in den Städten mit hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlich schwachen Menschen. Nur mit entsprechendem finanziellem Spielraum ist dies möglich. Es ist an der NRW- Landesregierung, sich mit diesem grundsätzlichen Problem auseinanderzusetzen und die Kommunen aus dieser fatalen Sackgasse zu befreien. Wir brauchen eine nachhaltige und gerechte Finanzierung. Das geht nur mit einer gerechteren Steuerpolitik. Die ausgesetzte Vermögenssteuer kam viele Jahre den Bundesländern, also auch NRW zugute, und brachte Milliarden ein. Die NRW-Landesregierung muss sich daher für eine Wiedereinführung dieser gerechten Steuer einsetzen.

Corona und wir - wie das Virus die soziale Kluft verstärkt - das und mehr lesen Sie hier in der neuen Ausgabe der SoVD-Zeitung "Soziales im Blick". Schauen Sie doch mal rein!

Auch unsere aktuellen NRW-Seiten widmen sich der Krise und beleuchten, welche ganz persönlichen Folgen unsere Mitglieder aufgrund der aktuelle Lage haben. Auch Sie können sich gerne mit Ihrem eigenen Beitrag beteiligen! 

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